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Schöne Zeit und bis bald.

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Eine Frau…

…stopp! Lasst mich von vorne beginnen: Ich gehe heute nicht wie üblich nach Hause das Mittagessen einnehmen, sondern gehe mit den Anderen in die Kantine Pommes mampfen. Wie immer wenn Dani mit von der Partie ist, geht die Post ab und wir haben ein Gaudi.

Lange Vorrede, wenig Neuigkeiten. Dies wird sich jetzt aber ändern. Wollen wir uns dem zweiten Teil des Berichts zuwenden:

Ich verabschiede mich von den Anderen und mache mich auf den Weg ins Rolfing…

Bei der Rolfing-Lokalität angekommen bleibe ich kurz stehen und schaue mich um, um ein Lokal für das “Nachmittagsbeginnkaffee” zu finden.

Es vergehen 15 Sekunden und ich höre ganz leise eine Frauenstimme neben mir wispern: “Wo soll ich es Dir besorgen?”

Ich denke (@Dani, nochmals: Ja, ich kann das!) mir nichts dabei und schaue mich immer noch um. Da sagt die Stimme nochmals, diesmal ein bisschen lauter: “Wo wollen wir hin gehen? Ich verlange nicht viel!”

Nun merke ich, dass die gute Frau tatsächlich mich angesprochen hat. Ich traue meinen Ohren kaum und bedanke mich dann nach kurzem Nachdenken über die Worte der Nutte bei ihr und teile ihr mit, dass ich momentan keinen Bedarf hätte! Sie versucht es nochmals und bei meiner erneuten Absage gibt sie es auf. Sie akzeptiert meine Antwort und unsere Wege trennen sich.

Ich wäre wahrscheinlich sowieso eine Enttäuschung für die Dame gewesen…

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Treffen mit Sarah

Ich wache am Morgen auf und denke mir: “Ou, nää, ech wott no schloofe, be no müed!!”. Es vergehen einige Sekunden und ich bin hellwach. Ich denke daran, was ich heute geplant hab. Ich treffe mich mit Sarah. Kaum wird mir dies bewusst, bin ich hellwach und gespannt wie ein Pfeilbogen!

Die Reise führt mich am frühen Nachmittag nach Luzern. Es vergeht nicht viel Zeit und ich erblicke Sarah und wir begeben uns ins Getümmel. Bereits jetzt ist der grösste Teil der Menschen verkleidet und in Feierlaune.

Fasnacht Luzern 2015

Fasnacht Luzern 2015; Quelle: http://www.luzern.com/

Ich bin eigentlich kein rüüdiger Lozäärner und deshalb beraten wir uns, wohin wir gehen könnten, um ein bisschen in Ruhe miteinander zu sprechen. Mein Kopf beginnt zu denken (ja, Dani, das kann mein Kopf) und nach etwa 500 Millisekunden schlage ich vor: “Wir könnten eine Schifffahrt machen!”. “Super Idee”, meint Sarah, “dann können wir an der Fasnacht von weitem teilnehmen!”

Wir begeben uns also auf die MS Fasnacht (ich weiss nicht mehr welches Schiff es war) und geniessen eine wunderbare Rundreise. Weil Fasnacht ist, durften wir uns ohne Aufpreis in die erste Klasse setzen. Dort werden wir auf nicht gerade erstklassige Art und Weise gefragt was wir denn saufen wollen (Entschuldigung, wegen der doch etwas herben Ausdrucksweise) und ich schaue Sarah an und wir müssen beide ein wenig Schmunzeln. Wir bestellen halt auf zweitklassige Art und Weise “nur” einen läppischen Kaffee resp. Espresso. Ich denke mir, was für eine Hornusse hat den wohl in den Allerwertesten gestochen? Wahrscheinlich ist er im Umgang mit dem Pleps nicht geschult worden. Er muss sich ja standardmässig nur um den adligen, royalen, monetär besser gestellten Teil der Menschheit kümmern. Ha… Da haben wir und die MS Fasnacht ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht! Jetzt muss er uns halt auch bedienen.

Wir steigen dann nach halber Fahrt in Beckenried aus. Dort sehen wir uns, weil wir 15 Minuten Zeit haben, die Kirche an und steigen anschliessend in den Bus um. Dieser befördert uns nach Stans und von dort nehmen wir den Zug zurück nach Luzern. Dort angekommen wollen wir uns verköstigen, denn die Reise hat uns hungrig gemacht. Wir entscheiden uns für ein Lokal mit gutem Namen an der Reuss. Als wir das Lokal betreten, werden wir nicht gerade freundlich empfangen. Der Platzzuweiser schaut uns an und teilt uns dann knapp mit, dass sie nur für 45 Minuten einen Platz freigeben können. “Wir könnten uns dann aber im Fall schon kurz verpflegen.” hat der Tischzuteiler gemeint. Ich schaue Sarah an und frage sie, ob wir nicht weiterziehen wollen. Sie antwortet: “Ich habe aber hunger.” Ich konnte sie dann Gott sei Dank doch noch überzeugen, das Lokal zu wechseln. Wir ziehen also weiter und werden bald fündig. Wir setzen uns ins Bellini, wo wir mit offenen, liebenswerten Armen à la Italiana empfangen werden. Ohne Zeitdruck konsumieren wir dort ein superfeines Nachtessen und sind gottenfroh, dass wir ein bisschen länger hungrig waren. Dieses Lokal kann ich wirklich wärmstens weiterempfehlen.

Ich begleite Sarah noch auf ihren Zug und gehe dann glücklich über die schöne Zeit, die ich gemeinsam mit Sarah verbringen durfte nach Hause.

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