Cooli Musig

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen ;-)… Dani… Es stimmt jetzt wie, wenn Du Deinen Kommentar abgibst… Jedenfalls begebe ich mich an den Bahnhof und darf an einem Gratis-KKL-Style-Konzert teilnehmen.
Okay… Die Interpreten sind beinahe vergleichbar mit KKL-Superstars wie Grigory Sokolov oder so, kommen vielleicht nicht ganz an dieses Level heran:

Dann schaffe ich etwas, was wirklich nur MME passieren kann… Ein weiteres wahres Meisterwerk an Genialität: Ich steige während des Wartens am Zielbahnhof Olten in irgendeinen Zug ein, weil ich unbedingt Brunzen muss. Ich steige in den nächstbesten Zug ein, damit ich kein Geld aufwerfen muss zum Brunzen. Ich steige also in den Zug ein, begebe mich auf die Toilette, lasse meinen Druck ab, höre ein Klicken und… …nehme mit Bestürzung das Geräusch des Druckventils der Wagentüren wahr und denke mir: “Etz eschs passiert…”
Beinahe noch brunzend und immer noch auf ein Wunder hoffend, mich irgendwie verhört zu haben oder so, setzt sich der Zug in Bewegung. Zapristi!
Nein… ZAPRISTI!
‘MUSS sofort Cellular nehmen! Nora anrufen!!’, schiesst es mir Bruchstückhaft durch den Kopf! Gesagt getan und der nächste Super-GAU folgt instantan. Genau so wie die Redewendung besagt: “EIN Unglück kommt selten allein.”:
Ich Held habe nämlich meine Handynummer auf Salz gewechselt.
“Ihre Nummer wird am 31.03.2017 auf Salz portiert. Bitte halten Sie Ihre neue SIM bereit, damit Sie ein unterbruchfreies Mobilerlebnis geniessen dürfen.” ungefähr so steht es im Salzschreiben, welches ich vor ein paar Tagen erhalten habe. Die schenken Dir überhaupt nichts, am Mittag des 31.03.2017 ein Tag VOR Vertragsende stehe ich doch tatsächlich ganz ohne Netz da. Die haben doch tatsächlich meine Nummer einen halben Tag VOR dem eigentlichen Stichtag portiert. Ich hab natürlich die SIM von Salz zuhause in meinem Pult. Sonnenaufgang, mein bisheriger Provider, begeht eigentlich Vertragsbruch, denn ich hätte noch einen halben Tag über mein bereits im voraus bezahltes Netz bei Sonnenaufgang surfen dürfen… Sunrise müsste also eher statt “Sonnenauf-“, “Sonnenuntergang” resp. “Sunmeltdown” heissen…
Ich beende mein Prähating mal und freue mich auf die kompetenten Leistungen von Salz. Ich kann nur hoffen, dass ich keinen kapitalen Fehler begangen habe mit dem Wechsel… Denn wie oben erwähnt, hat Nora genau das Gegenteil gemacht… Zum Glück hat es in den meisten Bahnhöfen 30 Minuten gratis WLAN. Ich kann so über eine Verbindung via Whatsup ein Telefonat mit Nora führen und ihr mitteilen, dass mir die obige Geschichte widerfahren ist. Wir machen eine neue TZ am gleichen TP ab.
Nach dieser weiteren MME-typischen Odysee begeben wir uns in ein Kaffee und ruhen uns ein wenig aus. Nach dem Ausruhen sage ich zu Nora: “Du Nora… Gäu, Oute esch en Industriestadt, wos öberhaupt nüüt zgseh get!?!”
Nora: “Huuupets Der? Oute esch en Hammerstadt metere mega schöne Autstadt.”
“Denn zeig mer die superschööni Stadt haut rasch”
Sie nimmt mich an der Hand und führt mich an Orte die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können…

Fragile-GV

Ich nehme an einer weiteren Fragile-GV teil und treffe dort auf viele bekannte Gesichter. Mehrere Mitglieder aus dem Organisationskomitee demissionieren und werden teilweise noch nicht neu besetzt, wegen Freiwilligenmangel… Eine Person möchte ich speziell erwähnen:
Schwester Tabita tritt das Amt der Aktuarin ab. Die Protokolle der Sitzungen waren vor ihr stets mit einer Hingabe und in bildlicher Art und Weise verfasst… Einfach legendär. Ob sich ein Nachfolger finden liess habe ich jetzt, wie könnte es auch anders sein, vergessen…
Nach dem offiziellen Teil dürfen wir uns aus einem gewaltigen Suppentopf mit feinster Fleischsuppe bedienen. Wir mampfen und mampfen und mampfen.

Fragile-GV mampfen

Plötzlich ruft es aus der Menge: “Heds no Soppe?!? Ha no honger!” Ein schmächtiger Teilnehmer erkundigt sich auf relativ forsche Art und Weise darüber, ob er jetzt wirklich hungrig nach Hause gehen müsse, oder ob er doch noch ein wenig Speise erhalte. Der Küchenverantwortliche beschwichtigt: “Wir haben nochmals einen vollständig gefüllten Topf für euch bereitgestellt…” Nun gut… Also nüchtern geht heute Abend garantiert niemand nach Hause… Einige interessante Gespräche später löst sich die Gesellschaft erstaunlich schnell auf und ich nehme das Projekt “Heimreise” in Angriff…

Das ist auch so ne Sache! MME-typisch mache ich mich um 21:58 Uhr auf den Weg zum Bahnhof Luzern… Natürlich ist mir die Uhrzeit zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Ich schlendere also gemütlich die paar Meter vom Barfüsser Richtung Bahnhof und… Jetzt ist klar was kommt, oder? Korrekt: ZAPRISTI! Es ist 22:02 und ich sehe gerade noch die Schlusslichter “meines” Zuges…

Ich denke mir: ‘Esch jo weder typisch MME…’ und setze mich mal hin um die nächste Verbindung rauszusuchen. Logisch… Oder? Zu dieser späten Zeit fahren die Züge nur noch stündlich. Ich wechsle das Gleis, stöpsle mir die Musikstöpsel rein und stelle mich auf eine laaange Wartestunde ein. Doch dann sehe ich, wie sich eine Frau enerviert auf die gleiche Bank setzt wie ich…

Das ist die Gelegenheit, die lange Wartezeit ein wenig kürzer zu gestalten… Und wie sich die Wartezeit verkürzt. Ich beginne ein Gespräch mit ihr. Ich nenne die Person mal “Ria”. Ich nehme an, der Grund weshalb ich einen Spitznamen gebrauche ist sonnenklar, oder?

Nach einem gegenseitigen kurzen Mustern resp. Analysieren reden wir über Dies und Das. Als ich sie das fünfte Mal innert 2 Minuten nach ihrem Namen frage, sieht sie mich konsterniert an und sagt:
“Du verarschisch mech doch! Mer send do ned im Föum: 50 first dates” im gleichen Atemzug entschuldigt sie sich wieder bei mir für den Witz. Zu ihrer Verteidigung fügt sie noch hinzu:
“Du besch eigentlech ein Dräcksack! Es get wörklech Mönsche, wo a ähnleche Symptom lided und Du verarschisch die gnadenlos!”
Ich: “Eigentlech verarsch ech Dech need…”
Ria: “Tscholdigong för mis taktlose Ufträtte. Ha ned gwösst, dasses wörkli so schlemm…”
Ich: “Ech mach nor Spass. Ech mach nor Spass. Ech ha Dech verarscht!”
Ria, nach Luft schnappend: “Du ech glaube ehrlich, Du besch tatsächlech ne potzt.”
Ich: “Doo hesch etz vollkomme rächt. Jetzt aber wörklech im Ärnscht: Dassi ab und zue öbbis vergesse, esch en Taatsach…”
Ich liefere ihr eine UKZ (Ultrakurzzusammenfassung) meiner Geschichte und Ria erzählt mir, sie habe eine Ausbildung in Psychologie oder so abgeschlossen. Ich teile ihr kurz und knapp mit: “Das hani mehr etz fasch no dänkt, wöu…”
Da fällt sie mir ins Wort und sagt recht enerviert: “Emmer die Dräcksvorurteil… Worom wärdid d’Mönsche emmer uf ehri Brüef reduziert? Wieso gseht de Gspröchspartner ne d’PERSÖNLICHKEIT, resp. de MÖNSCH im Gegenüber?”
Ich: “Gsesch… Genau dertigi Uusage löhnt mech zom Schloss choo, dass Du brueflech ergendöbbis i die Rechtig machsch”
Sie: “Du hesch tatsächlech ergendwo en Schruube locker.”
Ich denke mir nur um den eben erlangten Frieden nicht zu gefährden:
‘Do könni no mindeschtens ei wiiteri Person, wo gliicher Meinig esch, wie Du…’
Wir erzählen einander noch ein wenig von unseren Leben und der Zug fährt ein.
Ria schaut ungläubig auf ihre Uhr und meint: “Esch bereits so vöu Ziit vergange? Hätt ne dänkt, dass es so onderhautsaam cha sii, en Stond of e Zoog z’warte”

Ich sage ihr auf meine direkte Art ud Weise: “Gesch mer no Dini Nommere, de chömmer morn Wazzzzzupppe”
Dann sie: “Njaein! Ech glaube ech cha Der mini Nommere ne gää” Irgendwie kommt mir instantan ein Austauschschüler aus Tschechien in den Sinn, den wir mal gehostet haben. Halt Abschweifer. Andere Geschichte. Nun gut: Wir sind in Waldibrücke und die gute Frau weiss nicht, ob sie mir ihre Nummer geben will oder nicht. Jetzt habe ich noch knappe 4 Minuten bis E’bach sie zu überreden. Nach 30 Sekunden hat sie mir auf äusserst plausibele Art und Weise erklärt, warum sie mir ihre Nummer lieber nicht geben will. Ich schlage noch vor, dass ich ihr meine Nummer geben könne, denn nach so einem genialen Gespräch einfach getrennte Wege zu gehen… Das kanns doch auch nicht sein… Ich habe keine Ahnung was sie denkt. Wahrscheinlich so was wie: ‘Söll ech sini Nommere nää oder ne?’
Der Zug bremst, ich erhebe mich, sie sagt: “Nää. mer löhnt das so em Ruum lo stoh ond wenns söu sii, de gsänd mer üüs nomou. Ergendwie, ergendwenn ond ergendwo.”
Ich verlasse auf eine gewisse Art und Weise glücklich den Zug, warte bis er abgefahren ist, drehe mich um Richtung Zugfenster, frage mich: ‘Werd si mir zuewinke noch dere chorzwiilige, interessante, höchstwahrscheinlich einmalige Begägnig?’
Die Sicherheitsverriegelung der Tür schliesst ab, der Zug rauscht los. Ich schaue in ‘unser’ Fenster und erkenne mit einem grossen Glücksfühl, wie sie mir zuwinkt und höchstwahrscheinlich für immer aus meinem Leben fährt…

Fasnacht 2017

Ich besuche heute gemeinsam mit Fiona die Fasnacht in Luzern… Halt wir gehen ja gar nicht nach Luzern oder doch? Jedenfalls besteige ich den Zug nach Gersag und fühle mich recht exotisch…

Alle Passagiere um mich herum sind verkleidet. Zapristi! Die Verkleidung habe ich jetzt total vergessen… “Oche”, sage ich zu mir… … und bin bereits in Gersag. Da habe ich das mit der Verkleidung bereits wieder vergessen und konzentriere mich auf die Suche nach Fiona. Ich sehe sie nirgends. Ich rufe ihr an. Nach einer gefühlten Ewigkeit nimmt sie das Telefon ab und teilt mir nach Luft ringend mit: “Ich bin noch immer zuhause! Wir haben doch bei mir zuhause abgemacht?!? Oder etwa nicht?” Möglich… Habe ich jetzt wieder vergessen. Nun gut. Versuchen wir den Weg zu Villa “Fiona” zu finden. Ist komplexer als gedacht. An Fasnacht sieht irgendwie alles ein wenig anders aus. Und all die vielen Menschen. Habe ich so noch nie gesehen. Ich marschiere Zielbewusst den Hügel hinauf und erreiche das Einkaufszentrum. Irgendwas stimmt nicht! Ich hab vor lauter Menschen vergessen, wie ich jeweils zu Fiona gelaufen bin. Dann rollt das “Zwänzgi” und es fällt mir blitzartig ein. Ein wenig unsicherer und immer wieder “Um-mich-schauend” laufe ich eine kleine Anhöhe hinauf, schaffe es mich durch die Menge zu wühlen bis ich schliesslich am Ziel ankomme. Ich klingle an der Haustür von Fiona. Nichts rührt sich. Zapristi! Haben wir uns jetzt verpasst? Nein… Nach einer weiteren beinahe unendlichen Zeitspanne öffnet sich die Tür und… Ich staune Bauklötze… Eine Prinzessin steht vor mir in der Tür…

Geschockt sieht mich Fiona an und fragt mich: “Wo ist Deine Verkleidung?!?” Ich zaudere ein wenig und teile ihr dann mit: “Ich bin ja immer verkleidet. Ich gehe als M….”… Da sagt mir Fiona ein paar nicht so nette Worte so à là: “Das kannst Du nicht so sagen”, “Die können ja auch nichts dafür” oder “Das sagt man nicht!”. Einfach in schlimmeren Variationen. Da entgegne ich ihr: “Frag mal Dani…” Gut haben wir Dani auch wieder erwähnt. Der wird sonst immer so böse…

Fiona leiht mir ihre Kasperlimütze und wir gehen an den Umzug. Ein freundlicher Mitbürger macht ein Photo von uns:

Fasnachtsumzug

Wir geniessen die verschiedenen Guggen und die phantasievoll gestalteten Umzugswagen die erneut für ein zauberhaftes Fasnachterlebnis sorgen:

Vielen Dank liebe Fiona für die wunderschöne Zeit die ich bei Dir verbringen durfte. Bis Morgen im Zug. Ich freue mich darauf, Dich wiederzusehen…

Odyssee

Es ist Donnerstag und ich begebe mich nach der Arbeit auf den Zug nach Oberwald. Tönt nachvollziehbar. Ich mache die Rechnung einfach ohne den griechischen Helden Odysseus… Er würde nämlich so was wie: “May the odyssey begin!”, sagen. Halt… Odysseus konnte wohl kaum Englisch… Also: “H Οδύσσεια για να ξεκινήσει!”…
Den Ursprung meines griechischen Exkurses ist in Luzern zu suchen. Ich besteige nämlich bewusst, aufgrund früherer Erlebnisse, den zweitletzten der möglichen Züge, zwecks Zeitpufferaufbau.
Das hast Du geschickt gemacht MME… Nimm immer einen Zug eher, dann hast Du noch ein bisschen Spazig und so… Bei der Ortschaft Brunnen denkt sich der liebe MME: “Du musst unbedingt am richtigen Ort den Zug wechseln, sonst kannst Du durch den Gotthard, via Olivone und den Nufenenpass nach Oberwald fahren…” Das passiert MME nicht, sagt sich MME und steigt in Flüelen aus. Das hast Du gut gemacht MME. Du musst in Flüelen den Zug wechseln. Nochmals kurz den Fahrplan für die Weiterfahrt abchecken; der eben verlassene Zug steht immernoch da; der eben verlassene Zug fährt los… … und MME kann endlich die Daten auf dem Cell ablesen und… … traut seinen Augen kaum… Es wäre der korrekte Zug gewesen. Zapristi! Zapristi!
K. P. sage ich mir. Nimmst Du den nächsten, sage ich mir und checke nochmals schnell den Fahrplan und… … Zapristi! Zapristi! Zapristi! Das war der letzte Zug! Das gibst doch einfach nicht! Nach 19:16 Uhr gibt es keine Möglichkeit mehr, aus dem Osten nach Oberwald zu gelangen? Gut… hast ja immernoch die Westpassage. Diese Variante wird zwar einige Zeit in Anspruch nehmen, erfüllt den Zweck jedoch voll und ganz. Durch den Lötschberg und anschliessende Holperfahrt das Goms hinauf… Das mache ich jetzt.
Erneut Fahrplan checken, Bauklötze staunen, ob der fehlenden Verbindungsmöglichkeiten ins Oberwallis und den gefassten Entschlus, dass es keinen Sinn mehr hat heute noch nach Oberwald zu gelangen… MME Flüelen ein, Richtung Luzern fahren und dann back to the roots… Projekt ‘Oberwaldbesuch’ im wahrsten Sinne um einen Tag verTAGt :-)…

Neuer Tag, neues Glück! Mit einem der ersten Züge am morgen (wir schreiben exakt 07:35) steige ich in den recht gut besuchten Zug nach Luzern um nachher obige Reisepläne in die Tat umzusetzen. Der Start verläuft formidabel und ich weiss: Heute schaffe ich das! Heute werde ich wie gestern geplant mein Ziel erreichen…
Ich nehme diesmal die Verbindung über Göschenen… Nein! Bewahre! Kein Göschenen mehr. Für lange Zeit nicht mehr! Ich nehme lieber die Verbindung über das gemütliche, gemächliche, langsame Bern. Dann hab ich sicher genug Zeit… Durch das gemütliche, langsame Bern hindurchhottern und das Leben ein bisschen chillen… Zu früh gefreut. Das Ganze wird zur grösseren Challenge als gedacht. Nichts von Gemächlichkeit oder so. In Emmenbrücke Gersag muss ich einen Sprint hinlegen, so dass Superman und Speedy Gonzales vor Neid erblassen würden, wenn sie denn nicht gerade entweder Lex Luthor fangen, resp. vor Kater Sylvester wegrennen müssen…
Das umsteigen gelingt und ich kann mich langsam erholen. Die restliche Reise verläuft wie am Schnürchen und ich freue mich auf die wohlverdiente Wärme, Ruhe und Energie, die mir das Koks liefert?!? Halt… Falco hat hier nichts verloren…
Wir begeben uns nach einem regelrecht überwältigenden Empfang meiner Pachus in die Pische und bestaunen dort eine fantastische Eisskulptur, welche nur wenige Tage dort so zu bestaunen ist:

Eisskulptur

Nachher gehe ich, nach einigen sprachlich nicht unbedingt von allen Familienmitgliedern tolerierten Exzessen mit meinen Pachus, in die wohlverdiente Nachtruhe…
Am nächsten Morgen geniessen wir das Nichtstun und flanieren den lieben langen Tag. Eine Ausnahme bildet das Skifahren mit meinen Göttibueben. Ich geniesse eine schöne Zeit mit ihnen, fest in warme Kleider eingepackt. Ich staune, wie mein Pauchu bereits schön den Berg runter fährt. Hat er höchstwahrscheinlich von seinem Götti gelernt :-):

Am Sonntag heisst es dann Zelte abbrechen und ich trete, nach dem Genuss eines superfeinen Bratens, made by who? right by a Walisian, die lange Heimreise mit dem Zug an. Mit einer Brise Wehmut mache ich mich auf nach Hause. Diesmal auf direktem Weg, nämlich über die zu Beginn dieses Trips so bös gesinnte Strecke via Göschenen, Erstfeld, Luzern nach Eschenbach…

La La Land

Ich schaue mir gemeinsam mit Anja den Film “La La Land” an. Vollkommen unvoreingenommen durch irgendwelche Trailers setze ich mich ins Kino und geniesse die Vorstellung mit Anja an meiner Seite:

Irgendwie konzept- und planlos durchleben Mia und Sebastian verschiedene meist musikalisch toll untermauerte Situationen ihres Lebens. Sie leben ihre eigenen Träume und sind glücklich damit. Nach und nach wird klar, dass Sebastian einen anderen Weg einschlägt. Ein Weg der Abweicht vom Konzept: “Lebe Deine Träume” oder “Träume auf Deinem Lebensweg”. Sebastian legt den Fokus auf Erfolg und Ansehen und zerstört damit sein musikalisch, verspieltes, ja träumerische Talent, welches er lange mit Mia geteilt hat. Die Musik wird sekundär und er tourt nur noch als ersetzbarer E-Piano-Spieler durch die USA. Seine einstige Liebe zur Musik ist verflossen. Er hat sich und alles an was er geglaubt hat verkauft. Er hat keine Zeit mehr für Mia und beide beginnen sich langsam aber sicher anders zu orientieren. Auch die Zuneigung zueinander nimmt nach und nach ab, bis das Feuer schliesslich ganz erlischt.

Das tragische Scheitern von zwei perfekt zusammenpassenden Menschen, die am Schluss definitiv die falsche Entscheidung treffen, ist ein elementarer Faktor im Film. Dies wird zusätzlich hervorgehoben, indem sie sich dazu entscheiden getrennte Wege zu gehen. Mia weil sie einen anderen, “nicht-für-sie-bestimmten” Mann heiratet, möglicherweise aus Frust darüber, dass Sebastian seinen Traum aufgegeben hat. Was sie zu spät sieht, ist der Verlust der wahren Liebe. Sie entscheidet sich für den einfacheren Weg…
Genau solche unvorhergesehene Wendungen geben dem Film weitere Pluspunkte. Sie zeigen auf, dass das Leben voller Überraschungen steckt und manchmal die wahre Liebe oft zu spät erkannt wird…

Während des ganzen Films kann ich immer wieder parallelen zu meinem eigenen Leben ziehen und meine eigenen oft nicht gelebten Träume kommen mir in den Sinn. Ich nehme mir vor, meine Träume (oder zumindest das, was nach dem Aufwachen noch übrig ist, gell, Se) vermehrt zu leben.

La La Land ist ein Meisterwerk der Filmgeschichte und ich kann ihn wärmstens Empfehlen.

Kopfkino

Das vergangene Wochenende hat sich gemütlich, erwärmend, aktivitätenreich und aufgrund dieses Aktivitätenreichtums in gewisser Hinsicht auch irgendwie chillig gestaltet. Halt! Stopp! SIIICHERN!!
Jetzt hab ich mich doch tatsächlich von meiner Mitarbeiterin beeinflussen lassen und die lange Zeit (3 Tage sind eine kleine Ewigkeit für mich) allzu rosa schimmernd dargestellt… Ich zitiere Se: “Deine Gedanken haben eine Halbwertszeit von gerade mal einer Millisekunde…”. Demnach bin ich die perfekte Lösung für das Weltenergieproblem. Zumindest, was die Halbwertzeit anbelangt…
Nun gut… Zurück zum Thema. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des Gesprächs, welches mich zu obigen Lobhuddeleien bewogen hat:
Ich treffe J.Z. (Nein, nicht den berühmten Rapper) im Büro und sie (es kann also wirklich nicht vom berühmten Rapper die rede sein) eröffnet das Gespräch folgendermassen (möglicherweise sind einige interpretativen Elemente in den folgenden Zitaten enthalten. Dies, weil ich mich wirklich beim besten Willen nicht mehr an die exakte Wortfolge erinnern kann): “Hey, Mac… Du bist ein faules Ai! Jetzt hast Du schon mehr als ein Jahr nichts mehr geschrieben.”
Gnadenlos und brutal. Ich verheddere mich in meinen Argumentationen; so à là:
“Es is chomplex , öppis z’schriibe, wenn nüüt passiert” oder “Ech müessti jo innerhalb vo onändlich choorzer Ziit i de Nacht vom Sylväschter ofs Neujoohr en Blogbiitrag ufelade, dass de Biitraag ned Älter als es Joohr esch ond chuum hane ufeglade esch äär älter aus es Joohr…” und so.
Das zweite Zitat ist wieder ein kurzer Auszug meines Kopfkinos, heisst möglicherweise besteht die Possibilität, dass dies ein kleines Bisschen sehr stark modifiziert wiedergegeben wurde…
À propos: Kopfkino. Letztens beim Erledigen der Post treffe ich auf Y….
Halt… Andere Baustelle…
Zurück zum Wochenende an dem “Nichts” passiert ist.
J. bringt noch ein paar mehr oder minder qualitative Argumente, dass mein Wochenende sicherlich nicht “nur” aus “Nichts” bestanden hätte und gibt dann ihren Plan auf, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Mit geringen Erfolgsaussichten…

Mehr fällt mir beim besten Willen nicht mehr ein! Ich hoffe jetzt, dass J. Z. und selbstverständlich auch Se die Kommentarfunktion nutzt und einige klärende Worte kundtut…

Königin der Berge

Paa und ich reisen auf die Rigi.

Paa fährt mit der Watüre und ich nehme den üblichen Reiseweg mit dem Zug.Ich fahre, faul wie ich bin, auf den Kulm und warte dort auf Paa.

Wir geniessen, nachdem Paa beinahe zeitgleich auf dem Kulm erscheint, die Aussicht auf das Nebelmeer, welche absolut formidabel ist:

Rigi Kulm

Paa fragt mich, ob ich den Weichen raushänge und mit der Tschutschubahn wieder runterfahre oder ob ich gemeinsam mit ihm in die Seebodenalp zurückkehren um mit der Vuatüüre nach Hause zu fahren.

Ich fasse relativ schnell einen Entschluss und entscheide mich für den Abstieg in die besagte Alp. Ich kann mich nämlich an die lehrreichen Worte meines Bruder-nicht-Bruders erinnern, der meint, dass ich zu wenig müde sei und deshalb nicht so gut schlafen könne. Ich müsse mehr Sport machen und so… Da hat er möglicherweise recht… Ich habe bis dato nämlich wirklich nicht viel in meinen Ferien gemacht.

Vor dem Abstieg erstelle ich noch von einer Chinesin ein Portrait, weil sie mich so lieb darum bittet. Als ich ihr Cell quer halte und einmal abdrücke, schaut sie mich schockiert an und… Ich gebs auf… LIEBE CHINESEN: “NED HÖÖCH!!!”. Ich mache noch des Friedens Willen eins hochkant mit viel Erde und Himmel und wenig Panorama und Chinesinnen.

Wir bitten noch eine kompetente Dame um ein Porträit von uns beiden und stellen fest, dass es an der Nation liegen muss. Von Anfang an Quer:

Paa MME

vergessene Anscha, Geburtstag Fiona

Das Wochenende beginnt gemütlich am Donnerstag morgen. Halt… Wochenenden beginnen am Freitag Abend und Enden am Montag morgen, wenn die Arbeit erneut ruft. Nicht dieses Wochenende. Das ist ein Brückenwochenende. Donnerstag ist Feiertag, an welchem der Chor NICHT in der Messe singt. Keine Ahnung, warum das abgeschafft wurde. Egal… Donnerstag wäre ja Chorprobentag. Ist es auch. Trotz Feiertag probt der Chor. Wir proben das Gloria in D-Dur von Antonio Vivaldi. Dieses Werk tönt phantastisch und ich kann nur jedem wärmstens empfehlen sich am 25. Dezember 2016 um 19:00 Uhr das Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Eschenbach/LU anhören zu kommen.
Ich bin abgeschweift… Zurück zum Brückenwochenende. Zum Freitag: Der Freitag ist bei mir vorbeigegangen wie der Name beschreibt… Frei, chillig, gemütlich, nichtstuend, ausruhend, wochenendevorbereitend, langsam-fallen-mir-keine-Adjektive-mehr-einend …

Soo der Übergang zum Samstag ist vollbracht.
Ich hab ein Date…
Ein Date mit Anscha. Ihr kennt Anscha sicherlich aus früheren Posts bereits zur Genüge. Anscha ist wie SePätsch. Sie hält viel von Persönlichkeits- und Datenschutz. Deshalb habe ich ihren Namen, genau wie SePätsch’s Namen, hier nur in “verschlüsselter” Form aufgeführt. Ich hab verschlüsselt bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da sowieso jeder treue Mac’s-Tagebuchleser weiss, wer mit “Anscha” gemeint ist… Wenden wir uns wieder dem Date zu:
Die Evaluationsphase meines Dates mit Anscha gestaltet sich sehr interessant… Es ist eigentlich eine kleine weitere Odyssee in MME’s Leben:
Sie beginnt am 01. November mit einer WhatsUp-Nachricht von mir an Anscha in welcher ich ihr einen Vorschlag für eine gemeinsame Aktivität unterbreite. Anschas Begeisterung für meine Idee hält sich in Grenzen. Ich werde an dieser Stelle keine Details über meinen Plan bekanntgeben. Ich mache einen weiteren VS an Anscha. Diesmal für den 20. November. Anscha ist nach wie vor nicht überzeugt von meinen Ideen. Sie regt meine Phantasie ein bisschen an mit verschiedenen Tätigkeiten, die ihr spontan in den Sinn kommen. Wir schreiben übrigens den 07. November.

Ich vergesse Anscha.

Am 02. Dezember meldet sie sich mit der Frage, ob unser “Einmal-im-Monat-mit-Anscha-etwas-unternehmen”-Date heute noch stehe oder ob ich sie wiedermal vergessen habe. Ich sei ja dann dran mit etwas Organisieren… Mir fällt erstmal die Kinnlade runter und ich muss die WhatsUp zwei Mal lesen.
Sie redet wirres Zeug von wegen sie sei verletzt, tief und Konsequenzen und so.
Ich hole sie erstmal zurück auf den Erdball, indem ich ihr die Situation erläutere: Anscha… Es sieht folgendermassen aus: Du hast mich an meine Pflichten erinnert, ein Date zu organisieren. MME macht Vorschläge. Mehrere! Anscha sagt bei allen irgendwas von “das zeüt ne! Ned emmer s’Gliiche! Im Casino semmer das Joohr gsii ond sowieso stenke mer dete nochhäär noch Rauch ond öberhaupt…” . Ich strenge also meine restlich verbleibenden Hirnzellen (doch Dani, da ist noch die Eine oder Andere vorhanden) an und mache ihr am 03. Dezember einen genialen VS. Mac und Anscha besuchen die “Trauffer Heitere Fahne-Tour”. Das wird ein Gaudi! Anscha nimmt am 04. Dezember Stellung zu meiner Idee: Es poppen zwei vernichtenden Worte im WhatsUp auf: “Total ausgebucht”.
‘Zapristi, zapristi, zapristi!’ denke ich mir. Ich mache einen Auflockerungsvorschlag eine GoGo-Bar zu besuchen. Anscha kontert nur mit einem kühlen Lächeln: “wo Männer tanzend? Sofort”. DAS wiederum finde ich ein kleines bisschen suboptimal. Verwerfen! Anscha macht einen VS, der mir nicht so liegt. Ne gääääään: “Fondue Chinoise Schifffahrt”…

Nun sind wir am Freitag, 09. Dezember angelangt und wir kommen dem Ende dieser Odyssee näher. Ich unterbreite Anscha einen perfekten VS: “Morgen gehen wir ins Grottino 1313”. Am nächsten Morgen teilt mir A. (ich werde im Folgenden Anscha durch A. ersetzen) mit, dass sie mit diesem VS einverstanden ist. Es kommt wie es kommen muss… Die Grottino 1313 ist ausgebucht. Wir entscheiden uns nach Erstellung einer Fünf-Punkte-Evaluations-Matrize für die “Trattoria della Nonna” (TdN).

In der  TdN angekommen bestellt sich A. eine Pizza “weiss nicht mehr was” und für mich Spaghetti Gorgonzzola mit kurzem Akzent auf dem zweiten “O”. Der Kellner schaut mich ein wenig gehäuselt an und führt die Bestellung dann aus.

Während dem Essen versucht A. mir einen Witz einzupläueln:
“Wieso mampfed Veganer chei Huehn?”
Ich: “Chä Ahnig!”
A.: “Wells es Ei dinne hed…”
Ich lache mich kaputt! Ich hab etwa 30 Repetitionen benötigt, bis ich den Witz selber korrekt wiedergeben konnte.
Repetition! Ich hab die ersten 10 Repetitionen benötigt, weil ich mit A. darüber debattiert habe, ob es nun: “Repetitiv” oder eben “Repetativ” heisst. Ich hab Prof. Dr. Onkel Google zwischengefragt und den Witz mit dem Ei bereits wieder vergessen. A. erzählt in nochmals. Mac vergröhlt sich ein weiteres Mal und sagt A. nur nach dem er ausgelacht hat: “Ergendwie hani dää Wetz, irgendwo, irgendwenn bereits schomol ghört. Är chonnt mer sehr bekannt vor.” A.: “Ech ha ne Der vor 3 Minute verzöut.”

Nachdem ich die Rechnung beglichen haben, begleitet mich A. noch auf den Zug und geht dann ihre Wege auf den Bus. Es ist 22:00. Ich hab keine Ahnung warum aber ich denke mir: ‘Jetzt kannst Du noch Geld holen’. Gesagt getan. Das war ein Fehler. Ist ja klar! Der Zug fährt um 22:02 Uhr ab. Ich hole also noch Geld und will nach oben auf den 22:02 Zug gehen. Dies um 22:12! Zapristi! Warum machst Du solche Sachen MME?

Nun gut. Ich nehme den 23:02 Zug und gehe nach zügigem Nachhausemarsch schleunigst in die Federn.

Neuer Tag, neues Glück. Dies bemerke ich am Mittagessen vom 11. Dezember. Wir essen gemeinsam mit Lükki, Natthi mit ihren Kleinen, Chlaus, Vreni und meiner restlichen Familie ein feinenes Mittagsmahl (Salat, Rindsbraten (glaube ich) mit allerlei Gemüse, Nüdeli und Dessert weiss auch nicht mehr was). Nachher verlasse ich gestärkt mein Zuhause und mache mich auf den Weg an die Geburtstagsfeier von Fiona. Ich treffe mich mit ihr an ihrem Wohnort in Emmenbrücke Gersag und wir holen gemeinsam mit ihren Freunden und Familie ihren Geburtstag nach. Wir hören uns “cooli Musig” an und brüllen rum wie bekloppt. Fiona als Rockstar am Headbangen und ich tue ihr gleich. Nach dem Headbanging brummt mein Schädel eine kurze Zeit. Dies vergeht mit dem Anblick Fionas strahlendem Gesicht. Während dem “ABCSRF3” Spielen mampfen wir (schon wieder, jaaaaaa, SePätschert, der MME denkt halt wieder nur ans mampfen) Kuchen, feinstes Mousse au Chocholat und geniessen die Zeit. Ich mache mit Fiona ab, dass wir uns morgen im frühen Zug treffen und womöglich gemeinsam in der WB mampfen gehen werden.

Ewige Gelübde

Mein Bruder Bruder Andreas feiert ein weiteres wichtiges Fest auf seinem Weg zum Priestertum. Er legt sein ewiges Versprechen vor Jesus Christus ab. Für mich ist das wie eine Verlobung. Die Vorstufe der Heirat mit Jesus Christus, welche ich in der Priesterweihe sehe. Ich versuche dieses Gedankenspiel zu untermauern, werde dann relativ schnell eines Besseren belehrt und mir wird mitgeteilt, dass es genau aus diesem Grund “Ewige Gelübde” heisse, weil sich Bruder momentan noch Bruder Bruder Andreas ja “EWIG” mit Jesus Christus und Gott bindet. Ich nehme noch einmal einen Anlauf, meine These mit weiteren Argumenten zu untermauern, so à là: eine Verlobung kann man ja eigentlich auch als Vorstufe zur Ehe anschauen und Bruder Bruder Andreas sei noch nicht ganz mit Gott verheiratet und so…

Ich werde relativ heftig vom Rest der Familie in die Schranken gewiesen und es wird mir geraten, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, besser nichts mehr zu diesem Thema zu sagen.

Gesagt getan. Ich schweige.

@Dani: Ich spezifiziere: NUR und ich wiederhole: WIRKLICH NUR zu diesem Thema! Du musst Dir also keine Hoffnungen machen, wegen allfälliger Ruhe am Dienstag im Geschäft, gell…

Wir feiern einen kurzweiligen, eindrücklichen Gottesdienst in der vollen Kirche St. Oswald. Die  Anrufung aller Heiligen, die im Normalfall recht langwierig und kräftezehrend ist, wird mit Gesang und Musik sehr spannend gestaltet und verläuft extrem kurzweilig.

Nun folgt der wichtigste Teil dieser Messe für meinen Bruder Bruder. Er tritt an den Altar und verspricht ein weiteres Mal nach den Thesen der ewigen Gelübte (Armut, ehelose Keuschheit und Gehorsam) sein zukünftiges Leben zu leben. Er bezeugt dies mit dem Verzehr des Brotes des Lebens und dem Trinken des Blutes des Lebens (symbolisiert durch einen guten Amarone della Valpolicella).

Ich freue mich mit all den Menschen (Onkeln, Cousins, Schulfreunden aus Disentis, vielen Zugern, vietnamesischen, chinesischen, italienischen, französischen und weiteren Ordensschwestern und -brüdern) und natürlich mit der Hauptperson des heutigen Tages Bruder Bruder Andreas, der nun “Frère Andreas du coeur immaculé de Sainte Marie” heisst.

Wir feiern noch bis in die späte Abendstunde. Langsam meldet sich bei mir die Müdigkeit. Nicht nur bei mir… Auch die Anderen sehnen sich nach ein wenig Schlaf. Wir machen uns auf den Weg ins traute Heim und ich freue mich auf mein Bett.

 

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