fünf Frauen und ein Mann

Durch meinen fleissigen Kirchenchorbesuch im Vereinsjahr 2013 durfte ich mit !!FÜNF!! Frauen ein feines Nachtessen geniessen. Während drei!! Frauen SchniPo bestellen (ist es ein Klischee, dass Frauen eigentlich keine SchniPo essen???), entscheide ich mich für Pilzrisotto. Der schmeckt mir vorzüglich!

NEIN!!! Hugo, ich bereue es nicht, mich nicht für die Pommes entschieden zu haben.

Nach dem Abendschmaus besuchen wir das Konzert “Komponierende Paare – musizierende Paare”. Komponierende Paare, weil die Stücke die wir hören durften, von paaren komponiert worden sind und musizierende Paare, weil die vortragenden Protagonisten auch zwei Paare sind.

Nachdem mich die Musiker mit dem ersten Stück:

vollkommen in den Bann reissen, relativiert sich meine Euphorie im Verlaufe des restlichen Konzerts wieder ein wenig.

Ich fand es schade, dass die Pianisten dieses Meisterwerk ganz zu beginn gespielt haben. Sie hätten es meiner Meinung nach definitiv am Schluss bringen müssen. Vermutlich spielten die Pianisten dieses Stück zu Beginn, damit alle Zuhörer wach wurden und sich voll und ganz dem restlichen Konzert hingeben konnten…

Ich kann jedoch sagen, dass die vier Musikanten ganze Arbeit geleistet haben und kann die Gruppe jedem weiterempfehlen…

Für weitere Informationen: http://www.burgenerhunger.ch / http://www.klavierduo.ch

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Apple, willkommen im Jahr 2012!

Irgendwie hab ich es schon immer vermutet. Apple braucht doch knapp zwei Jahre Entwicklung, um den Status des grossen Bruders Android fast zu erreichen. Wie dem aufmerksamen Leser des unten stehenden Vergleichs sicher aufgefallen ist, weist das vor knapp zwei Jahren lancierte Nexus 4 sogar noch einen um 10 progressive Bildpunkte in der Senkrechten höheren Wert auf als das iTrash 6. Ich freue mich, in zwei Jahren von einem technologischen Höchstlevel auf die erbärmlichen Versuche der Generation iTrash und die hilflosen Rettungsversuche vor dem Ertrinken anzuschauen. Ich würde ja gerne helfen… Dazu müsste sich Apple einfach mehr öffnen und sich auf das Kerngeschäft, nämlich die Herstellung von elektrischen Zahnbürsten und Toastern, konzentrieren…

iPhone 2014 vs. Nexus 2012

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Air14

Mein Bruder Hansi (@Dani: Nein… Nicht Bruder Bruder Hannes) besucht mit mir die Air14. Dazu müssen wir sehr früh am Morgen aufstehen. Paa nimmt uns mit nach Luzern und lädt uns am Bahnhof ab. Das war der gemütliche Teil der Reise. Ab Luzern sitzen dann so richtige Flugzeugfans, die Lauthals mit ihren vermeintlichen Möchtegernkenntnissen prahlen, in unserem Abteil. Der Zug ist gerangelt voll und wir müssen uns die lauthalsigen Verkündungen aller eigentlich nur minder interessanten Details anhören.
Als wir dann Payerne erreichen, geht es los:

Wir richten uns an einem gemütlichen Ort auf dem Platz ein und sehen resp. hören die ersten Flugzeuge über uns hinwegdonnern. Zum Glück verteilen die Mitarbeiter reichlich Ohropax. Ansonsten würden wir am Abend mit pfeiffenden Ohren heimkehren. Erstaunlicherweise gibt es in der heutigen Zeit immernoch Menschen, die meinen sie bräuchten keinen Gehörschutz… Selber schuld.

Vielleicht noch eine interessante Information zu der Air14: Es besuchen allein am Samstag, sage und schreibe 110’000 Zuschauer die Air14.

Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass Du Hansi mit mir die Air14 besucht hast.

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Kirchenchorreise in die Lombardei

Anlässlich der 30 Jahre Geduld, die unser Kirchenchorleiter Beat mit uns hatte und immer noch hat, reist der Kirchenchor am Freitag, 2014-08-29 um 06:15 Uhr ab Eschenbach mit dem Car in Richtung warmen Süden. In Bellinzona legen wir einen Kaffeehalt ein und fahren anschliessend via Milano zur Kartause von Pavia. Wir kommen in den Genuss eines interessanten Rundgangs durch die berühmte Klosteranlage, die ursprünglich von Karthäusern erbaut worden ist. Heute wird das Kloster von Zisterziensermönchen bewohnt.

Certosa di pavia - Klosteranlage

Certosa di pavia – Klosteranlage

Wir begeben uns nach der ersten Besichtigung unserer Reise bereits das erste Mal in ein Speiselokal. Ich erwähne dies aus gutem Grund… Zum Essen in Italien verliere ich später noch einige Worte.

Am frühen Nachmittag machen wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft in Cremona. Wir treffen im Herzen der Stadt im Hotel Impero ein. Um 16:00 Uhr tauchen wir in die faszinierende Welt der berühmten Geigen und deren Erschaffer ein. Es sind dies Stradivaris, Amatis und Guarneris. Wir kommen in den Genuss, eine dieser seltenen Violinen anhören zu dürfen. Eine junge Japanerin spielt uns auf einer echten Stradivari-Violine einige anspruchsvolle Stücke vor. Der Wert einer einzelnen Stradivari beläuft sich auf teilweise über 1 Million Euro.

Violinmuseum

Violinmuseum

Wir nehmen einen Apéro beim Museum vor dem Palazzo Comunale, in welchem das Violinmuseum untergebracht ist, ein. Gesponsert wird der Apéro von einem Chormitglied, das am heutigen Tag Geburtstag feiert.

Das Abendessen nehmen wir anschliessend auf offener Strasse im Restaurant Duomo, bei wunderbar warmen Temperaturen zu uns. Wir geniessen ein ausgezeichnetes Risotto mit Fisch.

Piazza del comune - Duomo by night

Piazza del comune – Duomo by night

Am Samstag, 2014-08-30 erhalten wir die Möglichkeit dem Markt einen Besuch abzustatten. Ich kaufe dort ein neues Portemonnaie für mich. Es ist eines aus echtem Leder. Ich habe zum Glück Gaby an meiner Seite. Sie berät und informiert mich kompetent bezüglich Qualität und Anforderungen eines neuen Portemonnaies.

Wir begeben uns in die Villa der Familie Verdi. Giuseppe Verdi hat die Villa im Jahr 1848 in miserablem Zustand gekauft. Anschliessend hat er das Engineering des Umbaus selber in die Hände genommen. Giuseppe war nicht nur bekannt für seine Musik, sondern auch für seine architektonischen Meisterwerke, wie zum Beispiel für die Neugestaltung der riesigen Parkanlage. Er lebte in dieser Villa zusammen mit seiner Frau Giuseppina Strepponi. Die Villa wird heute noch bewohnt von seinen indirekten Nachkommen.

Parco museo Verdi

Parco museo Verdi

Die Besichtigung macht uns hungrig und wir besuchen eine lokale Wurstfabrik. Wir nehmen dort auch ein kleines Picnic zu uns.
Quizfrage: Was ist der Hauptbestandteil dieses Picnics?

a) Reis
b) Pomodoro
c) Wurst
d) Erdbeertörtchen

Zu der naheliegenden, korrekten Option c) aus der Quizfrage oben geniesst der Grossteil des Chors einen lokalen Wein.

Salsiccia fabbrica

Salsiccia fabbrica

Unter Wurst versteht sich übrigens im momentanen Kontext feiner Parmaschinken, Coppa, Salami, etc. Wir schlagen uns die Wänste mit diesen Wurstwaren voll und kaufen auch noch einige Fleischartikel für die Ausfuhr in die Schweiz ein.

Wir besuchen die Geburtsstätte Verdis in Busseto. Dort nehmen wir einen weiteren Apèro im Freiluftrestaurant auf der Piazza ein. Erneut wird dieser gestiftet von einem ehemaligen Chormitglied. Vielen Dank Romy.

Kanzel Duomo

Kanzel Duomo

Anschliessend fahren wir zurück nach Cremona. Dort verbringt jeder seine Zeit individuell. Frido, unser Führer, erklärt uns einige Eckdaten über den Dom. Als es dann um den Aufstieg auf den 113 m hohen Glockenturm geht, will ich mich bereits mit den jungen Frauen unseres Chores in ein Lokal begeben und gemütlich einen Kaffee zu mir nehmen. Ich entscheide mich dann anders und lasse die jungen Damen allein und besteige den Turm der Kathedrale. Ich setze mir zum Ziel, die 100 Meter des Turms die für den Tourismus freigegeben sind, in der mir schnellstmöglichen Zeit zu besteigen.
Als ich in den oberen Bereich des Turms gelange, stelle ich fest, dass die Wendeltreppen immer enger werden und fast kein Platz mehr zum Kreuzen vorhanden ist. Nach gut 500 Stufen und etwa 38 mehr oder minder komplexen Transfers von entgegenkommenden Menschen, pfeiffe ich wirklich zum allerletzen Loch raus und bin froh, das Ziel erreicht zu haben. Ich gönne mir mal eine zweiminütige Erholungsphase und geniesse im Anschluss eine prächtige Aussicht auf die Stadt und bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe, den Turm zu besteigen. Nach erfolgreichem Abstieg, welcher übrigens noch komplexer war als der Aufstieg, nehmen wir einen erneuten Apèro auf der prächtigen Piazza del Comune zu uns. Zum Nachtessen geniessen wir eine exquisite Pizza.


 

Torrazzo del duomo

Aussicht vom Torrazzo del duomo

Es ist Sonntag, 2014-08-31 und wir bereiten uns auf die Heimreise vor. Wir brechen direkt nach dem Frühstück auf und fahren gegen Norden. Wir fahren in Richtung Solferino, wo im Jahr 1859 die Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Sardinien stattfand. Dieser Krieg forderte 40’000 Tote und Verwundete. Dies bewog den Genfer Kaufmann Henry Dunant dazu das Rote Kreuz zu gründen.

Solferino

Solferino

Wir fahren als letzte Station nach Paratico am idyllischen Lago di Iseo und geniessen dort eine weitere Mahlzeit in einem Gartenrestaurant am Ausfluss des Sees. Wir machen noch einen kurzen Verdauungsbummel und treten dann die endgültige Heimreise nach Eschenbach an.

Lago Iseo

Lago Iseo

Unser Carchauffeur verlässt auf der Heimreise, aufgrund 6 Kilometern Stau vor dem Gotthardtunnel, die Autobahn. SUPER, denke ich mir. Jetzt auch noch über den Gotthardpass… Doch sieh an… Unser Chauffeur hat eine Spezialbewilligung und wir dürfen in Airolo wieder auf die Autobahn. Dadurch gewinnen wir eine Stunde Fahrzeit und sind bereits um 20:30 Uhr wieder in Eschenbach.

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Treffen mit Nadine

Ich treffe mich seit langem wiedermal mit Nadine im Hotel “Des Alpes” in Luzern. Ich verbringe zusammen mit ihr, Egi und Ruth eine gemütliche Zeit. Irene ist an einer Klassenzusammenkunft und ich habe sie nicht gesehen. Wir geniessen wie immer ein feines Nachtessen begleitet von schönen Gesprächen.

Nadine und ich

Nadine und ich

Die Anderen ziehen nach dem Essen noch weiter in die Disco. Ich melde mich ab und gehe nach Hause.

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CERN – Auf der Spur der kleinsten Bausteine

Morgens um 04:30 Uhr kommt mich Dani abholen und ich muss ihn gleich zu Beginn daran erinnern, nicht wie ein Henker Auto zu fahren. Wir fahren gemeinsam nach Hitzkirch und fahren in die Tiefgarage, um mit dem Fahrzeug von Thomi weiterzufahren. Hier wiederholt sich das gleiche Prozedere und ich muss auch Thomi ermahnen seinen Fahrstil ein wenig meinen vielleicht etwas hohen Anforderungen anzupassen und nicht wie ein Henker zu fahren. Er ist so lieb und macht mir den Gefallen und wir erreichen wohlauf die Stadt Lenzburg.

Von hier geht’s weiter mit dem Zug nach Olten. Dort treffen wir auf die anderen Schurterianer, die von Luzern her kommen. Von Olten geht es nochmals ca. 2 Stunden nach Genf und ich merke eigentlich bereits wieder die erste Müdigkeit in mir aufkommen. Es wäre gut, man könnte im Zug schlafen, wenn da nicht alle Arbeitskollegen wären (besonders einer (gell Dani)).

Von Genf fahren wir mit der S-Bahn weiter bis zur Haltestelle Meyrin. Wir treffen pünktlich im CERN ein und warten einen kurzen Augenblick auf unsere Kollegen, die den ganzen Weg mit dem Auto angereist sind.

Eingang CERN

Die Müdigkeit verfliegt rasch, als wir uns ins CERN begeben und eine erste, meines Erachtens bereits recht komplexe Erklärung erhalten, was hier im CERN genau geforscht wird.

Wir werden von einem Wissenschaftler durch den ersten Infobereich geführt. Es beginnt mit: “Liebe Interessenten des CERN, …”. Weiter kann ich seine Ausführungen nur noch Bruchstückhaft wiedergeben, weil diese von so höchster Komplexität sind, dass ein Otto-Normal-Approval-Mitarbeiter nur einem Bruchteil der Ausführungen folgen kann.

Ich versuche nichtsdestotrotz so viel wie möglich zu verstehen. Das macht mich dann immer müder und müder und ich bin nicht unglücklich darüber, als der Referent zum Ende des heutigen Vortrags kommt. Klar wären noch Monate an Referatmaterial vorhanden. Wir haben schlichtweg die Jahre nicht, die benötigt würden, um wirklich alles schlüssig nachvollziehen zu können.

Nach den komplexen Erklärungen dürfen wir uns in den Experimentalbereich begeben. Dort trifft mich fast der Schlag:

LHC and I

Das obige Bild stellt einen ganz kleinen Bestandteil des Large Hadron Collider dar. Dieser LHC hat eine Länge von 26.7 Kilometer und soll bis 2018/2019 noch weiter verlängert werden.

Eine weitere Tatsache, über die ich mich äusserst gewundert habe, zeigt nachfolgendes Photo aus dem CERN. Es besagt, dass es eine höhere Geschwindigkeit als diejenige des Lichts geben soll (Albert Einstein lässt grüssen Question ).

CERN - Faster than light

CERN – Faster than light

Nach dieser überraschenden Erkenntnis schmeckt das am Bahnhof Genf gekaufte Sandwich nur noch halb so gut.

Die Rückreise nach Eschenbach erfolgt auf dem gleichen Weg wie am Morgen. Einziger Unterschied ist der Müdigkeitskoeffizient!

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