Ach die liebe Barbara

Heute wird angenehm und gemütlich…

Denkste MME…Yippiiyeieiyippiiyippiyey! Es gibt immer was zu tun… Nein, ich möchte keinen unlauteren Wettbewerb auf meinem Blog machen. Also se Pätschert zeigt mir in einer Arbeitspause ein Video und bittet mich darum, diesen bis um 16:00 Uhr auswendig zu lernen und ihm vorzutragen. Ich darf maximal drei Fehler machen.

Drei Fehler!! Was soll das? Ein bisschen kann ich mir schon noch merken, se Pätschert! Also sage ich zu mir selbst: “Eeeeeasy”. Wenn se Pätschert wüsste, was ich mit meinem Hirn alles kann… Der staunt Bauklötze!! Ich nehme die Challenge an!!

Er zeigt mir folgende Geschichte:

Ich versuche mir also beim ersten Durchlauf, so viel wie möglich zu merken, gebe aber nach 10 Sekunden auf und bewundere die Sprecherin, wie sie diese vielen Barbierbarbaras… ich kann es nicht mal schreiben gekonnt aneinander reiht, ohne dass auch nur die kleinste Schwierigkeit im Redefluss aufkommt. Der Dani, der ist crazy mit seiner Forderung, dies bis morgen auswendig zu lernen! Ich bringe ihn dazu, dass er diesen Punkt nicht als Bonusrelevant in meine Jahresbewertung einfliessen lässt und werde also beruhigt schlafen können.

Dann vergehen 2 Minuten und es folgt das nächste Dizzing:

Dani nimmt einen Kugelschreiber und beginnt damit irgendwelche willkürlich angeordnet scheinende Buchstaben auf ein Blatt Papier zu zeichnen:

20160406_RT

Ich schaue mir die Willkür an und versuche mindestens eine Minute herauszufinden, was das sein könnte. Da fällt der Groschen. “R um T” ergibt: “Rumtee”. Ich lach mich fast kaputt; keine Ahnung, warum ich das soooooo witzig finde. Jedenfalls zeichnet mir se Pätschert ein neues Rebus:

T

Ich hirne und hirne und hirne. Ich sage zu Dani: “Tani, ech weiss es doch au need, weiiiiiis? Es esch chomplex!”

Dann sagt mir Dani mit nüchterner Stimme: “Chille, Mac, dänk no chli noche!”

Es denkt und denkt und denkt und denkt und denkt und denkt und denkt und denkt und denkt und denkt und der Mac sagt: “Ech weiss es wörkli neeeeeeed! WÖRKLI, WÖRKLI, NEEED!” Und es denkt nicht mehr (oder nur noch auf Sparflamme)

Da hat der gute Dani erbarmen und sagt mir, was es bedeutet…

Ich repetiere die Lösung einige Male und denke mir: ‘Dier zeigis, se Pätschert! Dier zeigis!! Moorn esch s’Erschte woni DIer säge das vermaledeite Wort’.

Am Abend, als ich diesen Beitrag verfasse, denke ich nach, was se Pätschert wohl mit obgenanntem Bild gemeint haben könnte. Ich komme nicht drauf! Ich kann mich nicht mehr an das T-Wort erinnern. Zapristi!

Vielleicht fällt der Groschen ja einem meiner treuen Leser ja schneller…

 

klitzeklein andersartiger Freitag

Ich wache auf und denke mir: ‘Schön hell draussen.’ Hell? Cool. Samstage und Sonntage sind super… Da kann man so lange ausschlafen und nichts und niemand kann mich aus der Ruhe bringen.’
Ein kurzer Blick auf den Wecker und BRAINFLAAAAAAASSSSSSSSHHHHHH!!!!!!! So schnell bin ich noch selten wach geworden. Die Weckfunktion ist ausgeschaltet. Hatten wir wiedermal einen Stromausfall in der Nacht oder warum läuft der der Wecker nicht mehr? Vielleicht habe ich Glück und es ist Samstag oder Sonntag. Schnell meinen Droiden starten, da der Wochentag nicht auf dem Wecker steht und PAPÄÄÄÄÄÄÄMMMM!!!!!!! Erneut: BRAINFLAAAAAAASSSSSSSSHHHHHH!!!!!!! Der Droide zeigt nach dem Start folgende sieben vernichtende Buchstaben an: F R E I T A G. Ganz schlicht und einfach. Freitag.
Sofort denke ich: ‘Hoffentlich nimmt es mir Hugh nicht allzu übel. Mein Quantum von verschlafen vor der Arbeit ist ausgeschöpft…’ Nun gut. Ändern kann ich es nicht mehr. Schnell unter die Dusche und dann ab zum Topas futtern. Danach wieder runter, Zähneputzen, Schuhe anziehen, Jacke nehmen und dann…
„Markus, freust Du Dich schon auf den Flug?“ ‘Flug’ schiesst es mir durch den Kopf, ‘wovon redet Mama denn da?’ Dann folgt das nächste BRAINFLAAAAAAASSSSSSSSHHHHHH!!!!!!! (auf die Dauer tut das meinem Gehirn wohl eher nicht so gut; zu hohe rekuperierte Voltageoverdrops hält der beste Kapazitator nicht aus…):
Ich darf heute ja an einem Rundflug teilnehmen. An einem Flug, den mir mein Firmgötti vor zwei Jahren auf meinen Geburtstag geschenkt hat. Plötzlich bin ich ganz aufgeregt und kann es kaum erwarten endlich nach Zürich an den Flughafen zu gehen und den Rundflug in Angriff zu nehmen.

Paa und ich fahren zusammen mit dem Zug zum Flughafen. Dort angekommen, beginnt einmal eine erste Odyssee auf der Suche nach unserem Flugzeug bzw. nach dem Bürogebäude wo wir uns melden müssen. Nachdem uns ein Zürcher mit relativ enervierter Laune mitgeteilt hat, dass er doch auch nicht wisse, wo das GAC (General Aviation Center) liege, welches wir suchen und ob wir nebenbei eigentlich ein Problem mit ihm haben, teile ich ihm schnell mit: „Alles in Ordnung. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.“ Ich raune meinem Papa zu, nachdem der Zürcher ausser hörweite ist: „Blöder Wixxxxxxxxxxxxer!!“ Mein Papa lacht lauthals (vielleicht ein bisschen zu laut?!?) und wir verdrücken uns. Wir gelangen an einen freundlicheren Zürcher, welcher uns den Weg weist und wir treffen auf einen netten Herrn, welcher uns in Empfang nimmt und uns mitteilt, dass wir ihm folgen sollen.
Wir erhalten einen so genannten „LuftfrachtFÜHRERbeförderungsschein“, damit wir uns überhaupt auf internationalem Boden aufhalten dürfen:

Gesagt getan. Wir folgen dem Piloten durch den Security-Check, zeigen unsere IDs und gehen in klar zugewiesenen Bereichen zu einem kleinen vierplätzigen Piper. Der Pilot und Paa helfen mir mich in das Flugzeug zu setzen und steigen nachher auch ein. Plötzlich beginnt der Pilot viele Sachen auf einer Checkliste zu überprüfen. Dies indem er ein paar Hebel betätigt und währenddessen laut sagt „Fuellevel–CHECK“, um sicherzustellen, dass wir genug Kerosin bei uns haben oder auch nur „Seat belts–CHECK“ um zu unterstreichen, dass wir alle angeschnallt sind. Nach 4 Minuten „Checks“ startet er den Motor. Jetzt geht’s looooooos, denkt der MME und irrt sich. Nach dem Motorenstart folgen während weiteren Minuten weitere Checks. Diesmal mit anderen Begriffen, wie zum Beispiel: „Fuel pump–check“. Alles wir gecheckt. Und ich dachte mir die Chinesen sind kleinlich und pingelig.
Erneut höre ich aus dem Headset, wie der Pilot um Starterlaubnis bittet, diese erhält und wir auf die grosse Piste rollen um zu starten.

Ich gehe nochmals meine eigene Checkliste durch, welche genau aus einem ToDo besteht:
Pisseria besucht?
MME: Check
Nachdem die Fracht (mein Papa und ich) ordnungsgemäss verstaut und angezurrt ist, rollen wir los und bereits nach einer extrem kurzen Distanz hebt der Piper sanft in die Luft und ich hab wie immer, wenn ich meinen Jugendtraum als Passagier miterleben darf Schmetterlinge in meinem Bauch. Vielen Dank Boris für das tolle Geburtstagsgeschenk.

Der Pilot ist zu Beginn die ganze Zeit damit beschäftigt mit dem Tower irgendwas abzuklären.
Der Tower meldet sich und aus dem Funkgerät ertönt: „HOTEL–BRAVO-­PAPA–PAPA–HOTEL–FIVE–FIVE–TWO GO ON ALTITUDE THREE-ZERO-ZERO-ZERO FEET AND STAY THERE“. Diese kryptisch klingende Phrase ist unsere Flugnummer und anschliessend die relativ knappe Anweisung, auf 3’000 Fuss zu steigen und auf dieser Höhe weiterzufliegen. Die ersten acht Begriffe repräsentieren unsere Flugnummer. Sie lautet logischerweise HBPPH552. Mir fällt auf, dass nach einiger Zeit das HB weggelassen wird. Vermutlich um Zeit zu sparen.
Unser Pilot zieht also den Steuerknüppel langsam leicht nach hinten und wir steigen langsam höher und höher. Kurze Zeit später ertönt es aus dem Kopfhörer: „­PAPA–PAPA–HOTEL-FIVE–FIVE–TWO SLOW DOWN“. Der Pilot antwortet: „PAPA–PAPA–HOTEL-FIVE–FIVE–TWO ROGER“. Plötzlich hören wir ihn nicht mehr. Ich höre auch Paa nichts mehr sagen. ‘Strange’, denke ich mir, ‘ist jetzt mein Kopfhörer futsch oder was?’. Da plötzlich höre ich den Piloten wieder: „Sorry, war gerade ein bisschen viel, ich musste mich kurz ausklinken.“
Und das geht recht lange so weiter, bis wir ein bisschen weg vom Knäuel sind und wir fliegen dann direkt über unser Zuhause in Eschenbach gen Berner Alpen und geniessen phantastische Ausblicke auf die schönen Berge der Schweiz:

Stadt Luzern und Horw mit dem Luzernersee

Stadt Luzern und Horw mit dem Luzernersee

 

Blick auf die Engelhorngruppe und die Wetterhörner

Blick auf die Engelhorngruppe und die Wetterhörner

 

Eiger mit Nordwand und Mönch

Eiger mit Nordwand und Mönch

 

Viel zu früh dreht der Pilot ab und teilt uns mit, dass wir uns langsam aber sicher wieder auf den Rückweg machen müssen, weil wir sonst in Zürich nicht mehr landen könnten, weil keine Slots mehr zur Verfügung stehen. Wir fliegen also zurück und landen wie auf Watte auf der Piste in Zürich.
Überglücklich über das super Geschenk von meinem Firmgötti, begebe ich mich wieder in den Zug am Flughafen und trete gemeinsam mit Papa die Heimreise an.

Fragile-GV

Zum Beginn der GV am 2016-03-11 suche ich die Anwesenden ab, ob ich vielleicht jemanden aus einem früheren Treffen kenne. Ich sehe niemanden und eröffne eine neue Sitzreihe, weil ich mich nicht aufdrängen will. Dann vergehen sage und schreibe 15 Minuten bis jemand in der gleichen Tischreihe platz nimmt.

Stinke ich? Oder sehe ich irgendwie ganz gefährlich aus? Abschreckend? Ich denke mir: “Ok, wenn das jetzt so weitergeht, dann kann ich ihn guten Gewissens nach dem Treffen relativ rasch zupfen.” Kurz vor Beginn setzen sich dann doch noch, mich zwar mit Argusaugen musternd, ein paar wenige Personen an meinen Tisch. Ich muss also doch stinken. Ich frage mich nur nach was. Ich habe am Morgen geduscht und bin sauber an das Treffen gegangen. Nun gut. Fahren wir fort und lassen die Frage nach dem Gestank sprichwörtlich im Raum hängen.

Der geschäftliche Teil verläuft im Grossen und Ganzen zügig und wir wenden uns dem kulinarischen, geselligen Teil der GV zu. Es gibt Suppe. ‘Super’ denke ich mir… ‘Das wird mir wieder eine Snakefood sein’. Stopp. Halt. Sichern! Die Suppe schmeckt vorzüglich. Nach dem ersten Löffel schlabbere ich die ganze restliche Suppe in einem Rekordtempo runter und hole mir schnellstens noch eine zweite Schale Suppe.
Während dem Suppenessen spreche (ich spezifiziere extra für Dani: ich spreche von GENAU den Zeiten, während ich KEINE Suppe esse; man spricht schliesslich nicht mit vollem Mund, insbesondere dann wenn der Mund mit Suppe gefüllt ist, jeder kann sich selbst vorstellen, wie dann der Gesprächspartner der gegenüber sitzt, nach ca. 10 Sekunden aussehen würde) ich mit zwei Angehörigen einer hirnverletzen Person. Die Frau sagt zwei kurze Wörter zu mir und ich sage ihr mit meinem Restromanisch, welches mir noch aus der Disentiszeit in Erinnerung geblieben ist: “Jeu hai stau sin Disentis” Sie schaut mich konsterniert an. Ich denke mir: “Miarda, elle sai bo Romontsch”. Dann redet sie irgendwas auf Romanisch. Ich lasse sie wissen: “Schi bien sai jeu buc Romontsch”. Dann gehts in Deutsch weiter und ich dorfe noch ein wenig mit ihr. Beim Austausch mit ihr, merke ich wie klein die Welt doch ist. Im weiteren Verlauf kommen wir (ich weiss nicht mehr genau wie) auf die Gemeinschaft der Seligpreisungen und meinen Bruder Bruder Andreas zu sprechen. Auch der Pilgerort Medjugorje kommt zur Sprache. Ich stelle fest, das die riesig scheinende Welt eigentlich so gross gar nicht ist…

Ich trete nach dem Adressdatentausch und in der Hoffnung mich mit den Personen die ich heute neu kennen lernen durfte in Zukunft wiedermal auszutauschen, meine Heimreise an und treffe wohlauf zuhause ein…

Busonis Klaviermonument

Am Donnerstag, 2016-02-18 wird meinem Papa und mir durch meinen obersten Chef der Firma Schurter ein grandioses Hörspektakel ermöglicht. Normalerweise besuchen wir solche Konzerte nicht an einem Donnerstag, weil wir dann einerseits Chorprobe haben und ich andererseits am nächsten Tag arbeiten darf. Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen, lieber Herr Schurter, für diesen unvergesslichen (ja, Dani, es gibt Sachen, die vergisst nicht einmal der MME) Hörgenuss bedanken. Die Plätze sind perfekt, mit Blick direkt auf die Klaviatur.

Nun zum musikalischen Teil des Abends:

Zuerst dürfen wir uns den Spitzenchor “Ensemble Corund”, einen professionellen Vokalensemble-Chor sondergleichen anhören. Der Chor bringt es fertig, mir während des gesamten Glorias eine Hühnerhaut zu bescheren. Sowas habe ich noch nie erlebt. Eine permanente, chronische, das ganze Gloria andauernde Gänsehaut läuft mir über den Rücken:

Halt, sichern, wir sind erst am Anfang! Das Klavierkonzert hat noch nicht mal begonnen…

Ich stelle mir folgende Frage: Muss ich mich auf eine Gänsehaut die 80 Minuten dauert vorbereiten?
Als der Pianist zu spielen beginnt, denke ich mir: ‘Das wird heftig! Nochmals mehr als eine Stunde Gänsehaut! Hält das mein Körper überhaupt aus?’
Das Ganze relativiert sich dann ein wenig, denn meiner Meinung nach sind zu viele zu lange Passagen einfach zu fein und langsam interpretiert. Kann sein, dass das von Kun-Woo Paik so gewollt ist. Uns zu zeigen, was alles möglich ist mit einem Steinway Flügel. Vielleicht waren meine Erwartungen und Vorstellungen auch viel zu hoch gesteckt. Vielleicht hat die Bezeichnung: “Busonis Klaviermonument” in mir eine ganz andere Wucht vorstellen lassen und ich habe mich auf etwas noch viel Monumentaleres eingestellt.
Papa ist mit meiner Interpretation zwar überhaupt nicht einverstanden, denn seiner Meinung nach ist das ganze Klavierkonzert monumental. So gehen die Meinungen auseinander.
Jedenfalls dreht Kun-Woo Paik zum Schluss nochmals so richtig auf und gibt ein Finale durch, wie ich es noch nie gehört habe. Busoni beschliesst seine Komposition sogar noch mit einer Choreinlage. Aber hört selbst:

Zwei unvergessliche Momente (Doch Dani ich kann auch, wie oben eigentlich schon mitgeteilt etwas nicht nicht vergessen), die mir einen wunderbaren Abend in meinem Leben beschert haben.

Poetryslam und Schiessstand

20160212

Sari lädt Hansi und mich ein, die Poetryslamistin Hazel Brugger in Ballwil anzuschauen. Sie löst damit mein Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr ein. Das ist gut so, denn sonst würden sich die Geburtstagsgeschenke langsam aber sicher zu häufen beginnen, wenn nicht ab und zu eins eingelöst werden würde Grin.
Also: Poetryslam… Das tönt wieder so nach einem kurzlebigen, neuzeitlich angehauchten Begriff der sich seinen Weg für eine Lebensdauer von gerade mal 90 Minuten in mein Hirn gesucht und gefunden hat. Er wird wohl relativ rapid (eben nach 90 Minuten) wieder den Weg aus meinem Gehirn finden um in der Bedeutungslosigkeit all der anderen Wörter und Buchstaben die bis dato von mir gehört, gesagt und gedacht worden sind, unterzugehen.
Doch halt! Hazel: Du hast es geschafft! Kaum den ersten Poetry geslamt hast Du meine volle Aufmerksamkeit. Die folgenden, oben bereits zwei Mal erwähnten 90 Minuten vergehen wie im Flug und sind sehr unterhaltend.
Hier eine kleine Kostprobe:

Am nächsten Tag werden Hansi und ich abgeholt um ins Muotathal im Kanton Schwyz aufzubrechen. Woher weiss ich, dass das Muotathal im Kanton Schwyz liegt? Ein Wort: GOOGLE! Danke, Google! Du hast mich einmal mehr gerettet.
Nun gut. Was treibt Hansi und mich in die urigste Urschweiz?
Richtig! Das Bolzen, Ballern! Mit Gewehren und Pistolen. Einläufige, doppelläufige Schrotflinten, wie auch halbautomatische Pistolen. Sofort kommt mir das alte CS oder Wolfenstein 3D in den Sinn. Wir fahren ca. 30 Minuten! Für mich besteht da noch ein fahler Beigeschmack. Vielleicht hab ich mir nach dem Morgenessen die Zähne nicht richtig geputzt. Weil ich soooo nervös bin? Hab ich es einfach vergessen? Die erste Frage mit einem Jein und die Zweite mit einem Njaaaaa beantwortet, stehen wir erneut am Beginn jeglicher Fragestellungen über das MMEsche Zentrumsdasein oder eben nicht MMEsches… Es eskaliert wieder!
Zurück zum Bolzen. Ich bin halt gespannt wie ein Pfeilbogen (oder Besser: geladen mit viel Schwarzpulver).
Jedenfalls machen wir kurzen Prozess und ich verballere innerhalb 90 Minuten Munition im Wert von 50.00 CHF. Zum Glück habe ich während dieser 90 Minuten nur während etwa 2 Minuten eine Waffe in der Hand gehabt. Was hätte das sonst gekostet? Ich will gar nicht rechnen.
Jedenfalls gehen wir während der Mittagsruhe in einen Schnellimbissladen einen wirklich schmackhaften Hamburger mampfen und dazu Pommes (wirklich Hugo, ich hatte meine Portion Pommes am Wochenende. Hattest Du Deine auch?). Nach dem Mampfen gehen wir zurück aufs Feld und Schiessen noch ein wenig rum.
Nach der Rückkehr gibt es zu Hause einen feinen, süssen Zwetschenkuchen mit welchem ich meine Berichterstattung für heute beende.
Vielen Dank Sari und Ghettobröh Bröh Hansi:

IHR SEID DIE COOLSTEN.

Trip ins Vorarlberggebirge am 05. – 07. Februar 2016

Ich darf das Wochenende im Vorarlberggebiet verbringen. Wir (mein Ghettobröh Hansi, Maa und Paa) fahren am Freitag Nachmittag los in Richtung Austria.

Ohne grössere Probleme, abgesehen vielleicht von unserem Navi, denn es zeigt erst 20 Meter NACH der Kreuzung an, dass wir abbiegen gemusst hätten. Tönt wiedermal komisch, iss aber einmal mehr so! Nun gut. Hätten wir nur auf Papa’s Instinkt gehört. Er sagt noch: “Doo müemer doch rächts abbiege!?!”. Darauf ich natürlich: “Näääi… S’Navi seid doch eidüütig, dasst no wiiter muesch faahre! Mach doch ändlech mohl, was der s’Navi seid!!”. Papa hört (ausnahmsweise) mal auf mich und das Navi und dann folgt die Katastrophe! Kaum an der ominöse Abbiegung vorbeigefahren, beginnt das Navi erneut mit einer langwierigen neuen Routenberechnung. Paa teilt mir stinkwütend mit: “Wusste ich es doch. Wir hätten bei der Abbiegung rechts abbiegen sollen!!!” Die sechs kommenden Worte sind zensuriert: “Zensur Zensur!!!!! Zensur, zensur zensur!!! ZENSUR!!!!” Nun gut, was die Wörter bedeuten könnt ihr euch denken! Jedenfalls fahren wir einige Meter weiter und das Navi berechnet endlich den neuen Kurs… Ist also gar nicht weiter schlimm. “Tschiiills, Paa, der Läbe good wiiter! Laugh” So ist es auch. Alle unsere Leben gehen weiter und wir kommen vielleicht 2 Minuten später an als geplant.

Am Zielort angekommen, werden wir von unserer Gastfamilie, die uns eingeladen hat, herzlich begrüsst und sie zeigen uns ihr Feriendomizil. Wir dürfen sozusagen zum Ein- oder Warmtrinken einen ersten Begrüssungsumtrunk geniessen.

Anschliessend werden uns unsere Zimmer zugeteilt und ich fühle mich richtig wohl. Der Gastgeber mit seinem austrianischen Dialekt (ich liebe sie die Österreicher) und seinem kompetenten Fachwissen… Er hat zu fast jeder Frage eine witzige und dazu noch absolut korrekte Antwort auf Lager. Das wird ein super Aufenthalt! Ich freue mich bereits von der ersten Sekunde an. Die Diskrepanz zwischen Papa und Sohn ist bereits wieder Schnee von gestern.

Nach dem Zimmerbezug werden wir mit einem feinen Nachtessen verwöhnt. Es gibt Raclette und Filethäppchen zum Braten. So voll à là Walisian. Maa fühlt sich bereits pudelwohl. A propos Pudel. Nein, niemand hat einen Hund. Vielmehr haben sie ein Tschakuzee oder so. So ein Wärmebad. Das ist sowas von protal!! Zuerst schaue ich mir das Bad an und frage mich, was das alles für Turbinen sind. Klar ein Sprudelbad! Jetzt isch der Groschn gfalln! Ich bin nicht gerade begeistert. Der Jubel bleibt irgendwie fern. Ich maule also ein wenig rum von wegen kalt und so und frieren nach dem Tschakuzee, vor allem, da auf der Wiese noch ein wenig Schnee liegt. Dann schafft es die Tochter des Hauses jedoch relativ rasch mich mit ihrer verzaubernden Stimme ins Tschakuzee zu bringen.

PARADIESISCH! HIER KOMME ICH NIE MEHR RAUS! So protal dieses Tschakuzee. Ich bleibe eine halbe gefühlte Ewigkeit in dem Bad.

Nach dem Essen gehen wir bei Zeiten schlafen, damit wir den folgenden Tag wieder gestärkt in Angriff nehmen können. Gesagt getan. Doch halt, was ist das?!? Mein Ghettobröh gibt mir Bröhfist… Soll heissen, er schläft im gleichen Zimmer wie ich. Ich denke mir: ‘Cool, das wird wie in alten Zeiten…’ Doch zu schnell gedacht… Es wird hart! Mein Ghettobröh sägt einen halben Urwald nieder und wenn ich nur ein klitzekleines Geräusch von mir gebe, fliegt eine Ghettofist von meinem Ghettobröh in meine Richtung.
Kurz gesagt: Entweder ich kann nicht schlafen, weil ich während dem Schlaf geschlagen werde, oder ich kann nicht schlafen, weil der der mich schlägt das macht, worum er mir Ghettofists austeilt. Komplex! So kann man diesen Devilcircle bis in die Unendlichkeit ausdehnen. À propos Unendlichkeit… Habt ihr gewusst, dass ich an einer neuen unendlichen Zentrumstheorie…
NEIN! MAC, NEINNEIN! NICHT SCHON WIEDER DIESES THEMA!!!

Nach einer wie gesagt beinahe schlaflosen Nacht stehe ich am nächsten Tag frisch gelaunt auf und wir begeben uns auf die Skipiste zum Ski fahren. Ist für MME halt ein wenig langweilig… Alle fahren Ski und der MME muss sich anderweitig beschäftigen.
Ich geniesse die Aussicht auf die wunderbare, verschneite Berglandschaft in Österreich:

Berglandschaft
Während die Schifahrer in Zürs Tageskarten lösen und sich dann auf die Piste begeben, fahre ich mit dem blauen Ortsbus ein Dorf weiter nach Lech.
Ich mache eine erste Beizentour und geniesse einen Kaffee der besser sein könnte. Eine elende Brühe wird mir vorgesetzt. Ok… Ich verstehe, dass das Pepp unerreichbar ist.  Nein… Diese Brühe überhaupt Kaffee zu nennen ist schon der Gipfel… Was solls? Da musst Du durch MME. Da musst Du wirklich durch.
Mir fällt gerade auf, dass ich sogar in meinem Tagebuch Selbstgespräche führe… Ich vermute, das nimmt kein gutes Ende mit mir…
Nun gut wenden wir uns wieder den relevanten Themen meines Trips zu.
Nach dieser Kaffeepause besteige ich in Lech eine der vielen Bahnen. Eine Luftseilbahn bringt mich einige Höhenmeter hinauf nach Oberlech. Dort haben meine skifahrenden Begleiter im Hotel Montana bereits einen Tisch für das Mittagessen reserviert. Da es noch nicht Mittagszeit ist, chille ich auf einem Liegestuhl ein bisschen rum und geniesse die wärmende Sonne.
Pünktlich auf die Mittagszeit erscheinen die Skifahrer, die schon den ganzen Morgen angefressen den Berg runterdüsen. Nach kurzer Mittagspause können es die Sportlichen nicht lassen und schnallen sich die Skis wieder an und überlassen mich erneut meinem Schicksal.

Damit ich den Weg zurück finde, nutze ich eine Wegbeschreibung die mir gütigerweise von der Tochter unserer Gastgeberfamilie zur Verfügung gestellt wird. Dieser folgend, gehe ich einen Schneeweg entlang. Nach etwa 15 Minuten Marschzeit bin ich zuunterst am Zettel mit der Wegbeschreibung angelangt. Ich drehe den Zettel um und NEIIIIINNN!!!
Folge NIE einer relativen Wegbeschreibung! Sie besteht aus Angaben wie, “jetzt rechts abbiegen und dann wieder scharf links”. Heisst: Ich bin an einem komplett falschen Ort gelandet! Endlich macht es sich bezahlt, dass ich das teure Upgrade meines Abos gelöst habe. Ich rufe unsere Gastfamilie an und schildere meine Situation. Sie teilen mir den korrekten Weg mit und ich nehme diesen in Angriff. Nach dieser Odysee gelange ich irgendwie, irgendwo, irgendwann wieder zurück nach Zürs und von dort weiter nach Nüziders. Die Jugend geht zuerst ins Tschakuzzi. So wie es sich gehört.
Nachdem die Jungen aussehen, als ob jeder von ihnen bereits über hundert Jahre alt ist, wegen der Schrumpelhaut und so, darf dann doch noch die gereiftere, weisere (mir fällt kein weiteres Adjektiv für ‘ALT’ ein) Garde dem amerikanisch/itaienischen Vergnügen hingeben.
Zum Nachtessen gehen wir in ein rustikales, gemütliches, einheimisches, Restaurant und geniessen ein weiteres Mal super oastreichsche Spezialitäten.

Der Sonntag beginnt mit einem Gottesdienst in der Kirche von Nüziders. Der dortige Pfarrer wird “Turbo-Charlie” genannt. Er bringt es fertig, die Messe in 35 Minuten durchzuziehen. 35 Minuten für einen Gottesdienst inklusive einer Predigt, welche am Faschingstag aus Reimen besteht. Das ist absoluter Rekord.
Anschliessend begnügt sich der MME und sein Bruder Hannes inkl. junge Dame des Hauses mit Faulenzen, Gamen und TV-Gucken. Es sind ein weiteres Mal die Alten, welche noch vor Energie strotzen und noch auf eine kurze Wanderung gehen.

Am späteren Nachmittag verabschieden wir uns von der sehr netten Gastgeberfamilie und treten den langen Heimweg zurück in die Schweiz an…

Geographieass

Ich bin ein geographischer Superstar…

Ich schreibe einem Mitarbeiter eine Infomail. DAS allein ist ja noch nicht so spektakulär. Noch nicht…

Ich frage den Arbeitskollegen noch, wie denn das chinesische Neujahrsfest bei ihm verlaufen sei. Ich weiss nämlich, dass die Chinesen jeweils ein riesen Fest machen und viel Huangjiu trinken, wenn sie ihr neues Jahr starten. Sie ziehen zu ihren Familien und/oder anderen Freunden. Es entstehen ganze Völkerwanderungen durch ganz China. Ein Volk wandert also…

Kaum den “Senden”-Knopf gedrückt, macht es visuell “Pling!”. Das Zeichen für eine neue Mail im Posteingang. Visuell “Pling!”, weil ich ja nicht “Pling” so schreiben kann, dass ihr es hört. Deshalb “Pling!” in Anführungs- und Schlusszeichen. Ich habe also bereits eine Antwort im Eingangsbriefkasten. Verwundert denke ich mir: “Das ging jetzt aber schnell. Liegt sicherlich daran, weil der Mitarbeiter grossen Wert auf die hohen chinesischen Qualitätsstandards legt was die Antwortgeschwindigkeit betrifft”

Jedenfalls klicke ich das Mail auf und was ich nun zu lesen bekomme, amüsiert mich riesig.

Der Chinese teilt mir ganz nett mit, dass er gar nicht aus China komme, sondern eigentlich aus Singapur.

Nach diesem Satz schaue ich Dani an und sage ihm: “Jetzt spinnt der Chinese wirklich. Der korrigiert mich und sagt mir, dass er kein Chinese sei… Er sei aus Singapur! Der spinnt ja wirklich”

Dani sagt mir nur: “Gib mal im Gmaps ‘Singapur’ ein und schaue wer recht hat…”

Ich glaube dem Singapurer, wie auch Dani kein Wort und mache was mir Dani gesagt hat. Ich staune Bauklötze als ich sehe, dass Singapur sehr nahe von meinem country of origin liegt. Also gut… Der Chinese, der eigentlich auch beinahe ein halber Thai ist, weil Thailand ja nur zwei Länder nördlicher liegt ist eigentlich also doch kein Chinese sondern ein beinahe CoO(Country of Origin)-Kumpel…

Es steht also:

Dani: 1, MME: 0

Als Zweites informiert er mich dann noch, dass die Chinesen erst am 07. Februar 2016 mit ihrem Neujahrsfest beginnen.

Diese Information wäre nicht nötig gewesen!! Jetzt habe ich einen 1:0 Rückstand für etwas, dass gar noch nicht aktuell gewesen wäre… Etwas habe ich gemacht mit dieser Aktion..

Einen glücklichen Dani generiert, weil er erneut einen Punkt auf sein bereits übervolles Konto verbuchen konnte…

PG20160116162933 – Nebel – Wald

Zuerst Wasser, dann Fleisch!
Ich schaue mich zuerst noch einmal kurz um und bin erstaunt, wie plötzlich alles wieder so “normal” ist. Kein lautes Geräusch mehr; auch keine absolute Stille; normales Tageslicht… Kaum fertig über meine momentane Situation gestaunt, meldet sich der erste Teil des dritten Gedankens vom Schluss des vorherigen PG-Beitrags zurück: “Ich muss dringend etwas Trinken! Dringender!!”, sage ich zu Ann.
Sie packt mich an der Hand und zieht mich einige hundert Meter mit sich mit. ‘Ich bin so etwas von dehydriert!’, denke ich für mich. Reden kann ich nicht mehr, da meine Kehle so ausgetrocknet ist.
Dann endlich! Ich höre das rettende Plätschern von Wasser. Ich stürze mich in den breiten Fluss, der plötzlich vor meinen Augen zu sehen ist und trinke. Ich trinke und trinke und trinke. Plötzlich steigt in mir die Angst auf, dass ich das gesamte verfügbare Wasser dieser Erde trinken könnte, wenn ich nicht bald damit aufhöre. Ich höre dann doch auf, bevor alles weg ist und steige zurück ans Ufer.
Das dringenste Bedürfnis ist gestillt. Ich wende mich schleunigst dem zweiten Teil des oben genannten Beitrags zu und frage mich, wie ich meinen Hunger stillen könnte. ‘Ein Wildschwein oder so wäre nicht schlecht’ denke ich.
Gedanke zu Ende gedacht und Ann meldet sich zu Wort: “Du hast sicherlich auch einen riesen Hunger. Möchtest Du ein bisschen Wildschwein essen?”
‘Das gibt es nicht!’, schiesst es mir durch den Kopf. Ich schaue mit immer noch durchnässten Kleidern auf Ann und langsam aber sicher wird mir Angst und Bang. ‘Kann es ein Zufall sein, dass Ann ganz genau weiss, an was ich gerade eben gedacht habe?’, denke ich.
“Komm mit. Ich kenne einen Ort, wo wir das beste Wildschwein bekommen, das Du je gegessen hast.”
‘Nun gut… Eigentlich kann ich ja froh sein, dass alles so glimpflich geendet hat’ überlege ich und folge Ann. Wir erreichen nach kurzer Zeit eine breite Strasse, welche sowohl links, wie auch rechts schnurgerade bis in den Horizont reicht. Direkt auf der anderen Seite der Strasse folgt ein dichter, undurchdringlich scheinender Wald. ‘Wieso habe ich diese Strasse vorher nicht gesehen?’, denke ich verwundert und wir überqueren die Strasse.
‘Irgendwie scheint es, als ob in den letzten Stunden einige sehr merkwürdige, unerklärbare Dinge passiert sind’ überlege ich und folge Ann weiter erneut auf einem schmalen Pfad, der sich durch den Wald schlängelt.
Nach etwa 45 Minuten auf dem schmalen Weg, lichtet sich der Wald blitzartig und ich sehe vor mir eine riesige Waldlichtung mit etlichen kleinen Hütten.
“Warte hier bis ich wieder zurückkomme”, sagt Ann zu mir. “Und bitte warte einfach… Egal was passiert”.
“Ich möchte…”
“Für was?”, schneidet mir Ann das Wort ab.
‘Strange’ denke ich ein weiteres mal… ‘Hat sie jetzt tatsächlich GEWUSST, dass ich mich bei ihr bedanken wollte für… Ja. Für was eigentlich? Hat sie mich vor irgendwas beschützt? Wo bin ich da nur reingeraten? Ok, OHNE Ann wäre ich wahrscheinlich nicht mehr da… Oder bin ich da wo ich bin gerade wegen Ann?’
Fragen über Fragen, die alle unbeantwortet bleiben, denn Ann verlässt mich erneut und ich stehe wieder allein da. Diesmal muss ich nicht lange warten und sie erscheint wieder und bittet mich, ihr zu folgen.
Sie führt mich in eine der Hütten und ich staune Bauklötze…

Veronika beschliesst zu sterben

Ich lese das Buch “Veronika beschliesst zu sterben” innert kürzester Zeit durch. Der Schreibstil von Paulo Coelho ist mitreissend und fesselnd.

Das Buch handelt von der 24 jährigen Veronika, die im Grunde genommen kerngesund ist. Eines Tages entschliesst sich Veronika jedoch, sich das Leben zu nehmen. Sie isst zuviel Schlaftabletten. Das Buch lässt offen, wie sie den Selbstmordversuch überlebt. Dies ist auch irrelevant.
Veronika wacht jedenfalls in einem Irrenhaus irgendwo in Slowenien wieder auf.
Dr. Igor teilt Veronika mit, dass die Schlaftabletten einen irreversiblen Herzfehler angerichtet hätte und sie nur noch wenige Tage zu leben hätte.
Die anschliessende Psychotheraphie unter Dr. Igor gleicht eher einem gekonnt arrangierten psychologischen Spiel, als einer herkömmlichen standardisierten Therapie. Dr. Igor versucht mit Veronika als Testperson ein völlig neues therapeutisches Konzept. Er verwendet den Begriff “Vitrol” als Bezeichnung für die Bitterkeit in jedem Menschen. Die Existenz des Vitrols und dessen Verbannung aus dem Menschen will er mit einer völlig neuen Therapieform beweisen…

Paulo Coelho versteht es den Leser bis zur allerletzten Zeile zu fesseln.

Ich habe dieses Buch richtiggehend verschlungen und kann es wärmstens weiterempfehlen.