Mein Bruder, mein Vater und ich besuchen ein Konzert im KKL. Der Pianist Ivo Pogorelich lässt die Zuhörer in Interpretationen von Chopin und Liszt in andere Welten tauchen. Er kombiniert fulminantes Pianospiel mit meiner Meinung nach zu viel ruhigen, gemächlich klingenden Passagen.

Ich habe mehr Energie und Kraft in den Stücken erwartet. Nichtsdestotrotz konnte er die Zuhörer mit seinen teils langen Pausen, in welchen absolute Ruhe herrschte, in eine Spannung bringen, welche ich selten so stark miterleben durfte.

Fazit: In meinen Augen hätte Herr Pogorelich am Schluss nochmal richtig in die Tasten greifen dürfen. Andererseits gehörte genau das dazu und hat dem Zuhörer mal eine andere Seite der Pianomusik aufgezeigt.

KKL-Konzert

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