Ich esse mein erstes (und gleichzeitig letztes) europäisches Frühstück hier in Asien. Die Milch ist extrem süss, beim Brot meint man, man esse Karton (hat er erneut essen gesagt?) und die übersalzene Butter rundet das ganze Desaster ab. Morgen hätte ich gerne wieder Früchte und Tee…

Wir ziehen los und besuchen eine Schirmmanufaktur, in der Seidenschirme schön bemalt werden.

Nach einer weiteren Fabrik, in der der Werdegang von Seide miterlebt werden kann, dürfen wir live bei der Verarbeitung der Seide zu Seidentüchern teilnehmen. Mein Chefchef würde sagen: “Diese Frau LEBT ihre Passion”. Seht selbst, was ich meine:

Anschliessend geht’s in eine Geschirrmanufaktur. Hansi erblickt zwei Objekte seiner Begierde. Er beginnt mit der Verkäuferin eine Märterei bis aufs Blut. Die Verkäuferin fleht ihn auf Händen und Füssen an, nicht so gnadenlos zu sein. Sie könne wirklich nicht weiter runter mit dem Preis. Hansi bleibt gnadenlos und märtet und märtet. Hansi bleibt hart und zum Schluss nutzt er eine eigentlich verbotene Waffe: seinen Charme! Sein Augenklimpern und flirten mit der Siamesin, verhilft ihm zum Schluss der Märterei doch noch zu einem Teilerfolg.

Als letztes ziehen wir es noch in einen Kleiderladen. Was mich am meisten enerviert, sind immer noch die Temperaturen. Ratet mal was mein Problem ist: die Hitze draussen oder die angenehm kühlen Temperaturen.

ο    Hitze

ο    angenehm Kühle Temperatur

Die Lösung liegt nahe…

Ich geniesse eine nützliche, nur ein klitzekleines bisschen einschläfernde Mani- und Pediküre.

Anschliessend fahren wir mit einem Tuc Tuc weiter und sehen uns einen der vielen Tempel in Chiangmai an. Langsam habe ich einen so genannten Tempeloverflow. Dies nur am Rande…

Ich verdurste fast vor Durst. Ich dehydriere wirklich beinahe und sehe keine Erlösung nahen. Dann flackert ein kleines Hoffnungsschimmerchen auf.

Wir ziehen uns ein weiteres brainfreezing Getränk rein. Vielleicht sollte ich aufhören mit dem Einfrieren meines Gehirns. Das kann ja auf Dauer nicht gesund sein. Gell Dani. Ich hab doch recht?!?

Zum Nachtessen nehmen wir ein Tuc Tuc in die Stadt und gehen in ein Lokal zu Abend essen. Wir sehen eine Gogo-Bar und sagen uns: “Nach dem Nachtessen besuchen wir noch die Gogo.”

Wir gehen essen und kommen gut gesättigt wieder hinaus.

Wir sind zu gut gesättigt. Wir lassen die Gogo-Bar links liegen und gehen nach einem Gutenachtkaffee ins Bett schlafen.

Eindrücke von heute:

Tag 20 unserer Vicasi-Reise

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