Zum Beginn der GV am 2016-03-11 suche ich die Anwesenden ab, ob ich vielleicht jemanden aus einem früheren Treffen kenne. Ich sehe niemanden und eröffne eine neue Sitzreihe, weil ich mich nicht aufdrängen will. Dann vergehen sage und schreibe 15 Minuten bis jemand in der gleichen Tischreihe platz nimmt.

Stinke ich? Oder sehe ich irgendwie ganz gefährlich aus? Abschreckend? Ich denke mir: “Ok, wenn das jetzt so weitergeht, dann kann ich ihn guten Gewissens nach dem Treffen relativ rasch zupfen.” Kurz vor Beginn setzen sich dann doch noch, mich zwar mit Argusaugen musternd, ein paar wenige Personen an meinen Tisch. Ich muss also doch stinken. Ich frage mich nur nach was. Ich habe am Morgen geduscht und bin sauber an das Treffen gegangen. Nun gut. Fahren wir fort und lassen die Frage nach dem Gestank sprichwörtlich im Raum hängen.

Der geschäftliche Teil verläuft im Grossen und Ganzen zügig und wir wenden uns dem kulinarischen, geselligen Teil der GV zu. Es gibt Suppe. ‘Super’ denke ich mir… ‘Das wird mir wieder eine Snakefood sein’. Stopp. Halt. Sichern! Die Suppe schmeckt vorzüglich. Nach dem ersten Löffel schlabbere ich die ganze restliche Suppe in einem Rekordtempo runter und hole mir schnellstens noch eine zweite Schale Suppe.
Während dem Suppenessen spreche (ich spezifiziere extra für Dani: ich spreche von GENAU den Zeiten, während ich KEINE Suppe esse; man spricht schliesslich nicht mit vollem Mund, insbesondere dann wenn der Mund mit Suppe gefüllt ist, jeder kann sich selbst vorstellen, wie dann der Gesprächspartner der gegenüber sitzt, nach ca. 10 Sekunden aussehen würde) ich mit zwei Angehörigen einer hirnverletzen Person. Die Frau sagt zwei kurze Wörter zu mir und ich sage ihr mit meinem Restromanisch, welches mir noch aus der Disentiszeit in Erinnerung geblieben ist: “Jeu hai stau sin Disentis” Sie schaut mich konsterniert an. Ich denke mir: “Miarda, elle sai bo Romontsch”. Dann redet sie irgendwas auf Romanisch. Ich lasse sie wissen: “Schi bien sai jeu buc Romontsch”. Dann gehts in Deutsch weiter und ich dorfe noch ein wenig mit ihr. Beim Austausch mit ihr, merke ich wie klein die Welt doch ist. Im weiteren Verlauf kommen wir (ich weiss nicht mehr genau wie) auf die Gemeinschaft der Seligpreisungen und meinen Bruder Bruder Andreas zu sprechen. Auch der Pilgerort Medjugorje kommt zur Sprache. Ich stelle fest, das die riesig scheinende Welt eigentlich so gross gar nicht ist…

Ich trete nach dem Adressdatentausch und in der Hoffnung mich mit den Personen die ich heute neu kennen lernen durfte in Zukunft wiedermal auszutauschen, meine Heimreise an und treffe wohlauf zuhause ein…

Fragile-GV

Dein Kommentar:

Zurück