Schmuusibroh und ich besuchen gemeinsam die Luzerner kantonalen Musikfesttage in Eschenbach. Wenn dieser Megaevent schon mal gerade vor der Nase stattfindet, liegt ein Besuch dieses Events geradezu nahe. Mein Brohnobroh muss sich den Hörgenuss zuerst erarbeiten und lässt mich mitten auf dem Schulareal stehen und meint zu mir: “Genau doo waarte bes ech weder erschiine”. Ich verkneiffe mir zu sagen: “Ond wenn ech mech jetz e baar Meter rächts öbereverschiebe wörd? Wär daa soo schlemm?”.

Als Hansi nach (relativ) kurzer Zeit wieder erscheint begeben wir uns in den Hörsaal und lauschen der coolen Musig. Es ist schön den jungen Musizierenden zuzusehen. Heute treten nur die “Kleinen” auf. Und zwar wie Grosse. Sie fetzen die Bühne und geben ihr Bestes. Es ist ein Ohrenschmaus, diesen jungen Talenten zu lauschen.

Wir dürfen uns noch weitere hörationelle, junge Musikanten mit viel Potential anhören und anschauen.

Luzerner kantonaler Musiktag in Eschenbach

Musik anhören macht hungrig. Ich teile Schmusibroh nach 3 Stunden 45 Minuten mit: “Hey Schmusibroh, ech ha protaaaale Kohldampf. Esch secher wäge dem Imodiiiium, wani hä miesse iistooose.”
Dann Broh: “Spennsiech! Ech mampfe secher nüüt meh!”
Ich: “Gömmer a Burglarstand en Hamburglar go hole!”
Seine Antwort gar nicht abwartend wende ich mich dem Stand zu.
Da stehen viele junge Musikanten und der Bratmann ist voll beschäftigt damit für andere irgendwelche Taschenbrote zu richten.
Ich rufe meine Bestellung anscheinend mit recht harschen Worten zum Hamburglarino, denn er lässt die jungen Leute alle stehen und wendet sich enerviert mir zu und frägt mich, was ich den wolle.

Einen Hamburglar!

Gesagt, bekommen. Ich nehme einen Biss feinsten Burger und meine Vitalien beginnen wieder einigermassen hochzufahren:

Hamburglar

Hamburglar

Noch einen Bissen und dann frage an Hansi: “Tschau chli?”
Er: “Bewahre! Ech muess höt no heifaahre!”
Ich: “Muesch probiere. Esch mega lecker ond voll ned McDonlds-Style”
Er: “De geb haut!”
Nimmt mir den Hamburglar aus den Händen und mampft einen grossen Bissen weg.
Hansi: “Hesch rächt! Wär no lecker. Mag etz abr gliich Cheine! Be müed ond wott zo minere Mariuschla bevors chond go rägne.”
Wir geben dem Hamburglar noch den Rest und verlassen die Festivitäten gut gelaunt und fröhlich. Nächstes Wochenende gehe ich vermutlich erneut. Die “Grossen” anschauen oder so…

Musikfestival Eschenbach 2018

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