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Ich darf zum Beginn des neuen Jahres zu meiner legendären Schäfchencousine Christa nach Zwischenseen gehen und mit ihr das “Touch the mountain”-Festival besuchen.

Christa holt mich am Bahnhof in Interlaken ab und nach einer mähhhigen Begrüssung fahren wir mit der Voitüüre in ihr neues Habitat welches sie vor kurzem bezogen hat.

Nach der Wohnungsbesichtigung gehts ab auf die Pirsch. Wir ziehen auf das obgenannte “Berührdenbergfest”. Keine Ahnung welcher PR-Fritz sich für so eine Bezeichnung entschieden hat…

Jedenfalls dürfen wir drei sehr guten Bands lauschen. Zu Beginn präsentiert uns “Hecht” seine Motorradperformance, welche zusammengefasst etwa so tönt:

Nachher folgen keltische Klänge vom Heilige-Stadt-Orchester, welche die Menge irgendwie nicht wirklich begeistern kann. Irgendwie zu wenig pep oder was weiss ich. Mir persönlich gefällt diese Musik sehr. Es ist einfach relativ schwierig, Begeisterung zu wecken, wenn das Publikum so abgeht, wie bei der vorhergehenden Band: “Emmerno, emmerno, emmerno, emmerno ond bes i alli Ewigkeit: emmernoooooooooo”.

Mir gefallen die Klänge des Saint-City-Orchestra ganz gut und ich lebe richtiggehend auf, bei diesen fröhlich klingenden Tönen.

Nachher folgt Bliggggggggg!

Protaal!!!

 

Hier ist vor allem die Stelle ab 01:30 Minuten sehr hörenswert. Dort ist meine klare Tenorstimme sehr gut zu hören und wie ich abgehe:

 

Nach der coolen Musig dürfen wir noch einem Feuerwerkchen zuschauen. Die spinnen diese Homo Sapiens. Nach 15 Minuten 1’000er Noten in die Luft sprengen und die Natur mit noch mehr CO2 belasten, frage ich mich langsam:

Wann sind die endlich fertig mit diesen Böllern? Jetzt ist es dann wie gut.

Ich bin auch froh über meine “Ohrenfrieden” aka Ohropax, damit ist es einigermassen aushaltbar.

So Feuerwerk zuschauen macht durstig. Wir trinken viel. Ein weiteres physioergonomisches Gesetz. Wenn viel Flüssiges in einen Körper fliesst, muss auch mehr verbrauchte Flüssigkeit diesen wieder verlassen.

Christa meint zu mir:

“Wennt de muesch go bronze, weiss ech denne en super Ort deföör.”

Ich schaue sie an und verstehe zuerst nicht.

Dann wird es klar: Wir machen ein Edelschiffen, oder Nobelschiffen.

Wir gehen ins 5 Sterne Hotel Jungfrau Victoria und werden dort als Elitegäste behandelt. Dies dank Simon, Christas Mann, welcher überall gute Connections hat.

Nach dem ich HESHTÄÄÄG #Edelschiffen war, macht Christa noch ein Photo von mir aus der edlen Lobby:

Lobby vom Victoria Jungfrau

Lobby vom Victoria Jungfrau

Nach dem Edelpissing begeben wir uns alle in das “El Azteca” und essen dort feine bolivianische Feinkost.

Kommt mir gerade unser Todoslosregalosdecharan-Weihnachts-Konzert wieder in den Sinn.

Bolivianofood

Bolivianofood

Übrigens: D’Rüebli send s’Beschte!, gäu, Chrihihihihihistaaaaa

Richtig liebe Leute diese Bolivianos.

Zu guter Letzt und schönem Abschluss eines phantastischen Neujahrsfestes, fährt mich mein Firmgötti Boris nach Gisikon-Root, wo mich dann Papa abholt und ich auf einen wirklich perfekten Start ins 2019 zurückschauen darf.

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Neujahrsfest bei Christa

2 Gedanken zu „Neujahrsfest bei Christa

  • Mittwoch, 2019-01-02 um
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    Das tönt nach sehr viel Spass. Guets Neuis au vo mier. lg eva

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  • Donnerstag, 2019-01-03 um
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    ein vielseitiges Neujahrsprogramm mit viel Spass. Die Bolivianer waren wahrscheinlich eher Mexikaner, El Azteca, authentisch mexikanische Küche. Egal, todoslosregalosdejaranpaajugarmananaaldespertar tönt allemal gut.
    Apropos Feuerwetk: schön zum Anschauen aber eine Dreckschleuder mit Feinstaub

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