Mindestens eine Rigi-Tripin pro Jahr gehört zu meinem Leben. Fast schon wie Weihnachten, Neujahr oder mein Geburtstag…

Diese Reise findet dieses Mal extrem kurz vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn statt. Der Frühling beginnt dieses Jahr am 20. März 2019 um 22:58 Uhr.

Ich treffe nachdem ich mit der Bahn auf die Rigi-Staffelin (bei so einer Zweckentfremdung der Sprache stehen jedem Deutschlehrer die Haare zu Berge. A propos Deutschlehrer: Dazu zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Beitrag dann mehr…)

Paa und Mac

Paa und Mac

Mich trifft beinahe der Kälteschlag. So kalt war es den ganzen Winter durch nie.

Das esch der “Biiiswent” würden die Walliser sagen. Jetzt befinden wir uns jedoch “nur” in der Zentralschweiz und stellen fest:

Es ist auch in der Zentralschweiz möglich…

Wir halten uns an die Devise: Bewegung schafft wärme. Die Wanderung führt uns vom Rigi-Staffel auf den Kulm und wieder zurück. Auf dieser Wanderung dürfen wir malerische Gegenden auf uns einwirken lassen und blausten Himmel auf uns wirken lassen.

Malerisches Gebäude

Malerisches Gebäude

Dann macht Paa etwas, was wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen, noch nie vorgekommen ist:

Er schlägt von sich aus vor, in einem Bergrestaurant das Mittagessen einzunehmen.

Wir entscheiden uns für das Restaurant BärgGnuss.

Wir setzen uns hin und werden herzlich empfangen.

Die Kellnerin stellt sich uns als “Alex” vor. Das sei die Abkürzung von: “Alexandra”. Viel zu umständlich und zu lang. Ich teile ihr dann im bekannten MME-Style mit:
“Alex? Das töönt vell z’grob för ne Frau!”
Dann meint “Alex”: “Das esch standard. Mer sägid alli nor Alex. Scho sehr langi Zyt esch das mine Übername”

Meine Antwort darauf: “Ech fende das passt ned zo Der! För mech besch Du d’Alexa! Gäu, ech darf Der so säge, odr?!?”

Alexa willigt ein und serviert uns dann eine superleckere Pastakreation, welche mit viel Liebe zubereitet und mit gleichen Gefühlen von uns verzehrt wurde.

Nach dem Essen bitte ich Alexa noch um ein Erinnerungsphoto für mein Tagebuch. Sofort willigt sie ein und meint gute Idee.

Ich frage sie direkt um Erlaubnis, das Bild in meinem Tagebuch verewigen zu dürfen.

Sie meint: “Sälbschtverständlich! Chom use oft Terasse. De hemmer no en schööni Kulisse hender üüs”

Alexa und ich

Alexa und ich

Nach dem köstlichen Mahl und einem von meiner Seite her schweren Abschied geht unser Trip weiter auf den Rotstock und via Staffelhöhe steigen wir ab zum Rigi Kaltbad.

Von dort geht es erneut mit der Bahn nach Vitznau und mit dem neuen Schiff: “DIAMANT” weiter nach Luzern. Auf dem Schiff führe ich ein Gespräch mit zu Beginn dieses Beitrages erwähntem Deutschlehrer aus Weggis.

Dieser findet auch, dass einige “Errungenschaften” unseres Schulsystems nicht der Dotter des Ei’s sind und findet auch recht harsche Worte. Einige Feststellungen und gemeinsame Analysen später finden wir einen gemeinsamen Nenner und unsere Wege trennen sich wieder.

Im Grossen und Ganzen kann ich auf einen gelungenen Mittwoch zurückschauen mit vielen weiteren schönen Impressionen… 

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jährlicher standard Rigitrip

2 Gedanken zu „jährlicher standard Rigitrip

  • Samstag, 2019-03-23 um
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    was auch noch nie vorgekommen ist, ist der Umstand dass ich die Rigi mit der Bahn verlassen habe. Sonst lasse ich dich doch immer alleine nach Vitznau hinunterfahren und ich gehe meistens zurück auf die Seebodenalp wo meine voitüre üblicherweise geparkt ist. Nur, heute war dies nicht der Fall da die voitüre anderweitig gebraucht wurde. Nun ja, die Schifffahrt mit der DIAMANT war wirklich sehr erfrischend.

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    • Sonntag, 2019-03-24 um
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      Hooiii Paa

      Hast recht! Dachte, es wäre nur ein Novum in Deiner Bergsteigerkarriere gewesen.
      Nichts da! Wenn schon denn schon, gell. Wenn eine Anomalie, dann duplizieren wir die doch gleich 🙂
      War ein wirklich ein schöner Trip.
      Schööni Zyyt
      Mac

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