In der Mitte der Woche geht es diesmal nach? Überraschung!
Genau. Meine Mama und mein Papa schenken mir zu meinem Geburtstag eine Reise nach? Überraschung!
Immernoch Überraschung!
Bald nicht mehr, denn als wir in den Zug Richtung Luzern und dann in Richtung Sonne, Sommer, Sonnenschein, auch bekannt unter dem Namen “Süden” weiterfahren, weiss ich: “Juhuuuuu! Wärme, Energie und gemütliches Nichtstun.”
Aus dem Plan wurde erstmal nichts! Denn als wir in Locarno aus dem Zug steigen, dürfen wir nur hoffen, dass die Temperaturen bis Ascona noch gehörig ansteigen. Nichts da… Beinahe klirrend sind die Temperaturen momentan im Tessin.
Das beste Mittel gegen Kälte ist die Bewegung. Wir wandern also sofort los in Richtung Hotel und checken im Seven Boutique ein.
Anschliessend begeben wir uns auf eine erste Inspektion der Umgebung. Wir treffen dabei auf verschiedene paraanimalische Gebilde. Allein schon diese Farben erwecken ein mulmiges Gefühl in der Magengrube. Diese Schnecke sieht recht toxisch aus:

Zwei komische Schnecken

Zwei komische Schnecken

Und dann haben wir da auch noch ein recht komisches Krokodil. Sieht irgendwie auch nicht wirklich sauber aus. Diesen Künstler möchte ich gerne mal kennenlernen:

Zwei komische Krokodile

Zwei komische Krokodile

Zum Mittagessen begeben wir uns mit dem Bus nach Locarno und essen feine Quiche Lorraine. Anschliessend nehmen wir den Bus nach Brione im Verzascatal. Wir wandern entlang des wilden Baches Verzasca nach Lavertezzo. Der Wanderweg führt über kleinere und grössere Steinformationen, bestehend aus typischen Tessiner Steinplatten, was mich sehr stark anstrengt und an der Energie zehrt. Schöne Rustici und kleineren Stallungen machen die Wanderung zu einem Erlebnis.

Paradiesische Idylle

Paradiesische Idylle

Am Ende der Wanderung finden wir uns bei der berühmten Steinbogenbrücke bei Lavertezzo ein. Dort stürzen sich im Sommer hunderte von wagemutigen Klippenspringer in das smaragdgrüne, klare Wasser des Verzascabaches hinein.

Nach diesen Hühnerhaut erweckenden Vorstellungen, gehts wieder etwas gemütlicher mit dem Omnibus nach Ascona. Gegen Abend besuchen wir ein Restaurant an der Promenade vom Lago Maggiore und dürfen zum Abendessen leckeren Fisch, Fisch, Fisch und nochmals Fisch geniessen.

Superlecker! Wir beziehen unsere Nachtruhestätten und ich falle in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Anderntags geht es auf einer beschwerlichen Busfahrt, nicht etwa wegen den Strassenverhältnissen oder Fahrfehlern des Chauffeurs, sondern wegen der typisch südländischen Organisation der Bushaltestellen, nach Ronco sopra Ascona. Die fahrplanmässig angesagten Busse erscheinen nämlich nicht, nur mit viel Phantasie erreichen wir unser Ziel. Von dort wandern wir oberhalb des Lago Maggiore zurück nach Ascona, vorbei an Prachtsvillen die in steilsten Hängen erbaut worden sind. In Ascona nehmen wir nochmals ein feines Mittagessen ein, schliesslich habe ich heute Geburtstag. Hab ich jetzt grad glatt vergessen 😛

Es gibt einen knackigen Salat zur Vorspeise, dann leckeren Risotto mit Spargelspitzen und zum Dessert für uns alle eine Gelati vom Glacestand. Gegen 15:00 Uhr begeben wir uns zurück nach Locarno, wo Mama noch einige Einkäufe tätigt. Dann ist dieser schöne, von den Temperaturen her möglicherweise ein bisschen zu frisch geratene Geburtstagstrip ins Tessin auch schon wieder Geschichte und wir fahren mit der SBB durch Papas Tunnel zurück nach Hause.

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Tessin und Geburri

3 Gedanken zu „Tessin und Geburri

  • Dienstag, 2019-04-02 um
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    Wieso „papas tunnel“ ……..lg Regula

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    • Mittwoch, 2019-04-03 um
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      Vielleicht kann der Dipl. Bauschischinöör Röby, doo esch de Röby! diese Frage selber beantworten?

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      • Mittwoch, 2019-04-03 um
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        Kann er, weil der Paa 11 Jahre am GBT = gotthard Basis Tunnel gearbeitet hat

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