Kurz die zwei Tage des Wochenendes zusammenfassen:

Am Samstag gehts wiedermal zu Debi, eine Sommerparty zu feiern. Den genauen Grund des Festes weiss ich nicht mehr. Egal. Ich bin eigentlich wegen Debi da. Glauben tue ich, dass es einfach spontan wiedermal eine Rötheli-Bräätel-Session eingelegt wird.

Als ich die Wörter Debi und Bräteln höre, hellt sich meine Mine auf. Als wir vom Experten begrillt werden, spickt ein wenig Glut auf den Boden und der Grillator tänzelt mit nacktem Fuss (hoffentlich liest kein SUVA Generalsekretär mit) einen Winnetatsch-Tanz und dann…

“Jauuuuuuuuul”!

Dräie mi om und schaue auf einen Grillmaster, der das Gesicht verzieht und mürb in die Runde meint:

“Dasch haut Risiko. No risk, no fun.”

Hoffentlich ist es nur eine Verbrennung 2. oder 3. Grades und heilt schnell wieder.

Ich glaub schon. Er hat jedenfalls noch gelächelt.

Debi, MME und Schwööö
Debi, MME und Schwööö

Ich bin irgendwie müde und verabschiede mich dann bald von der lustigen Gesellschaft und lege mich zeitig ins Bett.

Anderntags gehts mit meinen Pachus und deren Familie und unserer Familie auf den Napf und wir feiern den Geburtstag meiner Schwester.

Beim Aufstieg bringe ich meinen Pachus das Wetten bei und dass man nicht wetten solle, wenn man sich nicht 100%ig sicher sei.

Der Kleinere glaubt mir nicht und ich zeige ihm, was ich meine. Er verliert! Jedoch werde ich vom Grösseren geschlagen. Die hoffentlich erste und letzte Wette, die mein Pachu absetzt. Er geht zwar als Gewinner davon, von diesem Winningspree sollte man sich nicht blenden lassen. Ja gut… Anderes Thema.

Wir dürfen bei phantastischem Wetter in der Napfbeiz ein leckeres Mahl zu uns nehmen und ich denke weder Mou nomme as Frässe… Ich nehm nämlich eine Käseschnitte.

Der Kellner frägt mich: “Tsch eini oder zwöi?”
(Selbstverständlich frägt er ein bisschen höflicher)
Die Antwort meines Hungers: “Säubschtverständlech zwöi!!”
Bätschert hätt scho lang d’Notbräms zoge ond mer gseid: ‘Besch Der secher? Besch Der wörkli, wörkli secher?’
Säubschtvertütterli.
Und als die zwei Käseschnitten ankommen, denke ich mir:
“Oops! Hättisch gschiider de Bätschrt debii ghaa!”
Doo mosch dore.

Und ich gebe mein Bestes und vertilge die riesen Slices.

Nochhäär no lauffe! Daas schaffi nie! Dennoch ziehen wir los und dürfen durch eine wunderbare Natur wandern:

Napf
Napf

 

Der Abstieg gestaltet sich zu Beginn als Schlaraffenlandwanderung und wird dann immer schlimmer. Meine Geburtstagsschwester stützt mich und ich gebe mein Bestes. Runterlaufen ist nichts.
Früher bin ich die Berge rauf gefahren mit der Bahn und runter marschiert. Jetzt laufe ich die Berge lieber hoch und nehme die Bahn runter…

Jajaaa…

War ein schönes Wochenende mit zwei schönen in Erinnerung bleibenden Tagen.

Bis bald

Wochenende Achzäähntenüünzäähnte

Ein Kommentar zu „Wochenende Achzäähntenüünzäähnte

  • Montag, 2020-07-20 um  Uhr
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    Besch du wahnsinnige, 2 Kässchnette. Nachher ruft der Liegestuhl.

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