Nach dem Aufwachen und dem Genuss eines wie immer aussergewöhnlich vielseitigen Morgenessens verabschieden wir Roswitha und Frank, welche wieder zurück nach Deutschland fahren heute. Dann gehen wir zurück aufs Zimmer und ruhen uns aus. Nachher gehen wir noch ins Wasser im Hotelpool, dann schleunigst zurück aufs Zimmer unter die Dusche.
Anschliessend besuchen wir die warme Lobby im Hotel und lesen noch etwas in unseren Büchern weiter:

Danach noch einige Vorbereitungsarbeiten machen um mit den TucTucs morgen auf die Pirsch zu gehen und den Süden Teneriffas unsicher zu machen.
Zum Nachtessen gehts ins altbewährte Tajinaste. Moni meint: Jetzt stimmt alles. Feines Essen, guter Wein und die richtige Person dazu. Eifach reziprok 🤣!
Tankjumoni, es neus holländisches Wort…
Nachher wandern wir den Weg in die Lobby und setzen uns zu der “coolen” und wiedermal LAUTEN Abendbeschallung. Ich besorge mir ein IPA zum Aushalten und Moni meint nachdem sie, gewöhnt vom Standardestrella einen Schluck von meinem nimmt:
“Alg, urg, mda, klpffffturg. Öberhaupt ned miis! Zom Glöck hesch Du das gnooh!”
Legendär meine Moni!
Wir spielen noch ein Stirnraten. Ich versuche Moni den Film: “Da Vinci Code” zu erklären und sage ihr: “Das esch e Föum, wo grad erscht i de Kinos choo esch.”
Ich sehe Moni an, dass ihr Hirn rattert und sie dann sagt: “Wiiter!”
Ich löse auf: “Joo, de Da Vinci Koot!”
Moni: “Dää esch jo scho vor Eewigkeite im Kino gloffe 😳”
Dann ist wiedermal vorbei mit Weiterstirnraten. Uns verbutzt es wieder beide!
Gestern habe ich, nach dem aufschalten des ersten Teils des Blogs noch zum Abschluss des Tages als Superstromer beinahe einen Zimmersuper-GAU fabriziert. Ich Held hab den Wasserkocher im Badezimmer zu nahe an der Lampe sprudeln lassen. Dann plötzlich geht der Strom in unserem Zimmer weg und ich schaue ganz verdutzt zu Moni und meine: “Wasslos? Ech tschegges need! Esch etz do de FI iigschpronge?”
FI? Kennen das die Spanier überhaupt?
Moni sagt nur zu mir: “Kusi!! Jetzt nemmsch dää WK wiit wäg vom Bad ond mer heitzed kä Wasser meh höt. Ech ha warm gnueg!”
Nach dieser gestrigen Erkenntnis, heizen wir noch ein bisschen Wasser so auf, dass alle Sicherungen und FI-Schalter von Spanien noch intakt bleiben.
Es geht ins Bett und wir stehen wieder auf…
Am 20igsten passiert nicht viel. Ausruhen, lesen, baden, Abendessen. Nicht mal ein Photo gibts heute.
Am nächsten Tag mieten wir, aso eech mer, es TucTuc um die Insel ein bisschen unsicher zu machen.
Wir tuccern über Stock und Stein bis zur Costa Adeje.
Ein wunderbares Panorama bietet sich uns dort:

Die Fahrt macht mich recht müde und Moni nicht. Sie ist sich das gewöhnt.
Wir geniessen noch die Wärme und fahren dann wieder zurück ins Hotel, wo wir in unser Zimmer gehen und unter die Dusche hoppsen.
Dann gehts wieder ins Hotelrestaurant und einen Leckerbissen geniessen…
Korrektur! Moni meint, dass ich eine Mimose bin und immer recht haben will. Eine rechthaberische Mimose demnach. Dani habe gemäss Moni recht gehabt.
Jetzt muss ich noch eine Drittbestätigung haben und dann könnt ihr mir alle… Ihr wisst glaubs wo Lecken!!
So ond jetzt stemmts weder ergendwie!
Zom Glöck hemmers emmerno guet ond liebid enand fasch no meh öber alles ond so… I looooooovvveeee yuuu Mooni ❤️
Es geht zum Abendbrot und ich tue, was ich am Besten kann: ALLES vergessen und natürlich essen. Jetzt ist alles wieder gut, denn ich habe etwas zu essen und Moni. Ond jetzt no die zwee Sache omträie ond de stimmts för alli…
Wir fahren heute nochmals mit den TucTucs in unserer Stadt. Wir fahren recht lange nach oben und dann logischerweise irgendwann wieder runter. Zuerst noch an der ersten und einzigen je gesehenen Kirche vorbei:

Und dann gehts los. Die Rallye kann beginnen. Ich drücke den Hebel durch und will fahrn und…
Es passiert nichts! Der Elektromotor meines TucTucs lässt sich nicht überdrehen und Moni zischt müde gähnend an mir vorbei. Ich über den Lenker gebeugt, um noch ein bisschen aerodynamischer daherzukommen…
Keinen Deut schneller. Ech has versuecht.
Moni ist so lieb und fährt mir dann doch nicht davon und wir kommen heil wieder in unserem Hotel an.
Zurück aufs Zimmer und ab ins Wasser. Nach dem Schwimmen begeben wir uns ins Zimmer zurück, um noch etwas auszuruhen.
Dann folgt etwa das gefühlt 76igste Mal Tajinaste All you can eat and give nothing back.
Ausser das Wasser. Das ist ganz schlimm! So richtig wüst. Wir tränken am Schluss noch die Pflanzen dort am Ausgangsweg und werden morgen Wasser mit Carbone mit 2 Sauerstoffatomen ordern.
Ernährt werden wir wie immer wie Könige. Vielen Dank Juan Jesus für Deine Freundschaft 😘.
Es verläuft alles nach Plan. Wie gestern einfach anders… Wir fahren mit den Tracks durch unsre Stadt und schauen uns die verschiedenen Menschen an, die uns begegnen.
Nach der Fahrt gehts zurück ins Hotel und wir entdecken ein mega gefährliches Tier:

Eine zuerst gemeinte Wolfsspinne. Dann gehen wir Abendessen und mir lässt die Spinne keine Ruh und ich frage den Onkel um Rat: Und siehe da… Er sagt mir dass es sich um die “harmlose” Wolfsspinne handelt. Die Spinne wird circa 2 cm Gross. Dieses Exemplar ist demnach nur ein kleines Wolfsspinnchen.
Kä Panik Kusi… Und der Onkel macht aus einer Mücke wiedermal einen Elefanten.
Noch ein bisschen im Buch lesen und dann schlafen gehen…
Aufstehen, Morgenessen, dann stärken für den Tag. Denn heute gehen wir spazieren und dem Meer lauschen. Obwohl… Lauschen tönt so lieblich, so nett, so friedlich. Wir lauschen dem Knistern des Meeres:
Brutal wie laut und beeindruckend die Natur sein kann.
Nachher liest Moni noch ins Blutbuch rein und gibt mir recht. Das ist nichts für uns…
Wir besuchen die hoteleigene Bibliothek und tauschen dieses Buch gegen ein anderes aus. Eine Liebesgeschichte. Irgendwie alles ist besser als das Blutbuch.
Nachher gehen wir uns ausruhen und dösen bis es 18:00 wird und…
Unser Restaurant die Tore weit macht…
Wir versuchen das Essen zu geniessen. Das gelingt uns nur bedingt. Es herrscht wiedermal ein SEHR lauter Grundlautstärkepegel.
Nachher gehts zurück aufs Zimmer und bald definitiv in die Heia und wir schlafen beide zügig ein und freuen uns auf morgen. Wir fahren nämlich erneut mit Mike über die Insel. Diesmal nach Nordostteneriffa. Zuerst gehts noch in die Federn.
Dann stehen wir auf und stellen fest, dass wir unsere Magnesiümmer (wir haben zwei verschiedene dabei) jeweils immer falsch genommen hatten. Sooooo genau lesen wir die Anleitungen jeweils nicht. Uns fiel schon auf, dass das Zeug brutal zu reagieren begann im Mund. Wir dachten uns, das muss wohl so sein… Dann lesen wir nochmals die Packungsbeilage, genau so wie das jeweils in den Werbungen geraten wird und stellen dann bestürzt fest: Wir haben diese Dinger die ganze Zeit falsch genommen. Wir hätten die Beutel jeweils in Wasser oder Osaft auflösen müssen.
Wir nehmen es beide Ultra chillig und denken uns nochmals, dass das tatsächlich irgendwie komisch war.
Einmal mehr grüsst das Murmeltier.
Wir fahren mit Mike los und nach einigen Metern sagt er uns, nach meiner Frage, wohin es uns heute verschlägt…
Weg von den Engländern!
Wir treffen auf Mietwagen, resp. Mittwagen. Das ist gemäss Mike dasselbe, wie beim Rollwagen…
Wir fahren zum Ende der Welt, wo immer noch Weihnachten herrscht. Zumindest Temperaturen wie an Weihnachten bei uns zuhause.
Anschliessend gehts zuerst über relativ leere Autobahnen und weiter auf einer Feldwaldundbergroute zum Rollwagengängigen Weg “Pista de las Hiedras”. Wir steigen aus dem Auto aus und… Mike hat kein Netz! Wir sind wirklich definitiv in der teneriffischen Tundra angelangt.
Wir begehen diesen Tundraweg und er ist wirklich hübsch und beinahe komplett barrierefrei:

Pista de las Hiedras oder wir drei haben beschlossen: Das Ende der Welt.
Nachher gehts dann schliesslich wieder in einem Geheimtiprestaurant extrem leckeren Fisch und extrem leckere Ziegenkäsenusssalat mit Honigdressig geniessen. Nachher zurück beim Fahrzeug hat uns ein Engländer hinten rechts die Luft rausgelassen. Oder vielleicht war es auch kein Engländer. Egal… Wir fahren zu einer Tankstelle und Pumpen Luft für EINEN sagenhaften Euronen.
Die Anzeige nach der weiterfahrt auf dem Cockpit von Mike verschwindet kurz, um dann nach ein paar Metern wieder aufzuleuchten. Mike fährt nun mit Warnlampe auf dem Armaturenbrett weiter über eine schöne Bergfahrt. Kurze Zeit später biegen wir auf die Autobahn und fahren 10% langsamer als erlaubt.
Entweder wegen den Engländern oder wegen dem potentiellen Druckverlust der Reifen. Wahrscheinlich wegen dem erstgenannten. Es ist immer wegen den Engländern…
Moni gibt Mike von Zeit zu Zeit den Status des Pneus durch, da sie diesen auf der Beifahrerseite perfekt im Blick hat. Alles Tipp topp!
Nach einem Pitstop an einer Tanke, prüft Mike kurz, wie viel Druck noch da ist. Alles tiptopp!
Wir fahren auf dem Platz durch eine Einbahn zurück Richtung Autobahn. Mikes Kommentar: Wenn man nur wenig Luft hat, darf man das. Mike beginnt mir immer mehr zu gefallen. Für alles immer eine passende Ausrede parad…

Diesmal umfahren wir den Stau und kommen um 16:21 Uhr vor unserem Hotel an. Mit einem Halbplattfuss und sehr müde und auch ohne… Richtig! ENGLÄNDER!
Am Abendessen gehts erneut sehr laut zu und her.
Wir sind beide todmüde und denken nur noch an unsere weiche Liegemöglichkeit und ich schlafe einen extrem unruhigen Schlaf mit einigen sehr langen Wachphasen. Keine Ahnung weshalb.
Am Morgen gibt es relativ früh Tagwach und wir verbringen einen gemütlichen Ess-, Lese- und Schwimmtag.
Am Nachmittag nach dem Schwimmen holt mich der fehlende Schlaf wieder ein und ich mache ein kurzes Nickerchen.
Anschliessend geht es wieder etwas gestärkter ans Abendbuffet, um uns noch ein wenig mehr zu stärken…
Anderntags verläuft dieser wie bereits viele vorher. Wir kiermen, gehen ins Wasser, geniessen unsere Zeit hier und lesen in unseren Büchern. Heute gehen wir zusätzlich noch shoppen. Neue Kleider primär für mich 😳 und sekundär für Moni, welche doch auch noch für sich etwas findet. Normalerweise ist das doch umgekehrt, nicht?
Wie immer ist alles anders und doch irgendwie gleich.
Jedenfalls neigt sich der Abend der Nacht zu und wir dürfen ein absolut sensationelles Abendessen geniessen mit dem ALLERBESTEN Buddie ever in Playa de las américas respektive der ganzen Insel.
Danke Dir Juan Jèsus für alles. Du bist ein genialer Mensch und wir haben Dich beide sehr gern:

Auf die kommende Zeit und viele weitere Begegnungen mit Dir. Danke vielmals für eure Liebe und Freundschaft, Moni et queridísimo Juan Jesús.
Ich rolle und friere mich durch die Nacht. Moni gibt mir gütigerweise ihre warme Zusatzdecke.
Dann gehts für mich übermüdet und spät ans Morgenbuffet.
Ich mag nicht so wirklich viel essen.
Wir reden noch mit Anna, unserer lieben Guest Relationsfrau, ausgiebig űber unsere Zeit hier und machen mit ihr ab, dass wir morgen bis 14:00 Uhr auf dem Zimmer bleiben dürfen. Zusätzlich übergibt sie uns noch einen Zettel mit dem wir morgen noch etwas zu Mittagessen im Tajinaste erhalten. Vielen Dank, liebe Anna für dieses Goodie.
Wir geniessen die zweitletzten Sonnenstrahlen und wärmen unsere Körper nochmals so richtig an der Sonne:

Bei paradiesischen und warmen Zuständen gehts am Nachmittag noch ein letztes Mal ins Wasser und nachher lesen wir noch in unseren Büchern. Moni ist bereits an ihrem dritten Buch und ich immernoch am ersten. Wenigstens gehts auch hier dem Ende entgegen…
Am Abend dann das letzte Abendessen in unserem geliebten Tajinaste.
Dann begeben wir uns todmüde von der schlechten Vornacht ins Bett und eine weitere unvergessliche Reise mit Moni, der liebenswertesten Frau in meinem Leben, neigt sich dem Ende zu.
Wir packen noch unser Zeug im H10 und warten nun auf unser Taxi…
Vielen Dank für ALLES Moni. I love you ❤️🥰😘