Am 25. Juni fahren wir mit dem Zug nach Luzern und dann weiter nach Chrüzzlinge Mann ey. Danach geht die Reise weiter nach Berlingen mit der S-Bahn. Vom Bahnhof laufen wir einige Meter und kommen in unserer schönen, bekannten Unterkunft an. Wir vollziehen das Check-In, beziehen unser Zimmer und geniessen einen ersten Appetizzer im Inneren des Hotels, da es draussen wirklich wirklich wahrlich wahrhaftig HEISS ist.
Anschliessend machen wir ein Schläfchen und erkunden die Gegend.
In der Hitze geht’s durch Weinfelden.
Ein schönes Fleckchen Erde:

Paradies Weinfelden
Paradies Weinfelden

Es geht wieder heim ins Hotel und wir möchten uns schlafen legen…
Doch dann kommt U = R x I Challenge Nummer 1: Die Storen gehen nach dem Runterlassen wie durch Zauberhand nach ein paar Sekunden wieder rauf.
Wir versuchen alle Möglichkeiten: Rauflassen-, Runterlassenknopf drücken, diese Knöpfe lange drücken, Knöpfe kurz drücken, einfach alles! Wir stecken sogar noch den Fernseher aus und siehe da… Die Storen funktionieren wieder. Bis zur zweiten Prüfung. Dann gehen die Storen wieder willkürlich nach oben…
Okay… Diese Nacht lassen wir das mal und melden das morgen an der Rezeption. 

Dann kommt noch Challenge Nummer 2: Eine Kackkakkerlacke, die ich grad NICHT zerpressen kann. Die haut ab und Moni und ich im Chor: Zapristi, zapristi, zapristi…
Dann Zähneputzen und die Kakerlake wiederentdecken und sofort den Auftragsmord Moni erteilen…
Sie haut souverän zu und die Kakkerlake kackt ab.
Danach fallen wir in a tüüfa hella Schloof ohne Storen😴.

Am Tag darauf stehen wir recht erholt auf und begeben uns zum Morgenessen. Wir geben unsere “Zimmermängelliste” mit den drei Punkten: willkürlich automatische Storen, Duschbrause ohne Zerstäuberfunktion und Seifenspender, bei welchem der Spenderhals abgebrochen ist, an der Rezeption ab.
Anschliessend geht’s dann los nach Appenzell, um mit meiner Schulfreundin von der Klosterschule Nora, unsere zwischenzeitlichen Erlebnisse austauschen. Wir begeben uns in eine sehr urchige Spellunke, wo ich wiedermal vielerlei Esswaren geniesse. Meine eigenen mit Appenzeller Käse überbackenen Hörnli, Zwiebeln und dazu eine Siedwurst, dann noch ein paar Resthäppen von Noras scharfem Tartar 🤤 und zum Schluss noch die mit Käse überbackenen Hörnli von Killi.
Wir schneiden noch verschiedene Themen an und trinken noch mal eine Runde.

Danach machen wir uns auf ins Daheim von Nora. Sie zeigt uns ihr Haus und wir erhalten nochmals etwas zu trinken. Ich spiele mit Killi ein spannendes Klötzchenspiel und staune über seine geometrischen Fähigkeiten und die Geschwindigkeit bis die Klötzchen so liegen, wie auf der Vorlage abgebildet:

De Nötzli met de Chlötzli
De Nötzli met de Chlötzli

Der wird mal ein Genie in Mathematik. Wir schauen auf die Uhr und stellen fest: Schon so spät.

Wir reisen wieder zurück nach Berlingen und begeben uns in unser Hotel.
Dort brauchen wir ein Schläfchen, bevor es dann wieder ins Restaurant geht.
Wir essen erneut in unserer bereits zur Stammbeiz gewordenen Spellunke zu Abend. Wiedermal sensationelle Kost.
Dann geniessen wir noch auf der Zimmerterrasse die doch ein My weniger heisse Nacht. Es ist immer noch 26 Grad. Brutal. Wie in Marrakech, einfach anders. Die Kirchenglocke läutet 11 Mal und wir legen uns in die Federn.

Neuer Tag neuer Reiseplan:
Wir besuchen Konstanz!
Wir fahren mit dem Thurbo nach Chrüzzlinge und von dort weiter nach Konstanz. Wir suchen eine Rampe. Keine da! Gut… Zum Glück gibt’s einen Lift.
Mit diesem in den Untergrund und durch die Unterführung. Dann vor dem Aufwärtsfahrenlift stehen und den in etwa so lautenden Hinweis lesen: “Der Fahrstuhl nach oben ist kaputt! Sie gehen am Besten wieder nach Hause, denn in absehbarer Zeit wird der Fahrstuhl nach oben nicht repariert werden…”
Gut… Schade für Moni, denn sie wollte doch wirklich shoppen gehen… 😯

Auf der Rückreise im Zug können wir hautnah an einer Videoproduktion eines Werbefilmes dabei sein. Das ist noch speziell, als quasi Statisten dabei zu sein. Einfach ohne aufgenommen zu werden. Moni kann nirgends anders einsteigen und crushed beinahe die Aufnahmen. Die Dreharbeiten werden dann dennoch weitergeführt, als ob wir nicht da wären.
Es geht zurück nach Berlingen und dort in unserer Hazienda die warmen Temperaturen geniessen…
Wir ruhen uns aus und gehen später nochmals ins erste Restaurant, wo ich ein brutal sensationelles Lamm mit Härdöppfusoloot erhalte und Moni einen Siedfleischsalat. Moni drückt mir sogar noch einen Drittel ab. Ech liebe mini Frau eifach.

Nochmals die letzten Berlinger Sonnenstrahlen geniessen:

Berlingen in da Evening
Berlingen in da Evening

Es wird Nacht und wieder Tag.

Bereits ist unsere Reise nach Berlingen wieder Geschichte und wir fahren glücklich, gestärkt mit neuer Energie und fröhlich zurück in die Zentralschweiz.

Reise an den Bodensee

4 Gedanken zu „Reise an den Bodensee

  • Donnerstag, 2026-07-02 um  Uhr
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    Und ihr habt mich nicht besucht – und auch den Clemens nicht 🙁 Nächstes Mal bitte 😉 LG Maria

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    • Mittwoch, 2026-07-01 um  Uhr
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      Hoiiii Kusi
      Mer sind in Steckborn gsi, das isch grad näbe Berlingen (ned in Weinfelden), aber das isch ja nor es chlises Detail🤭🌞😎. Danke für die unglaublich heisse Ferien & dass Du immer uf mis Bedürfniss noch Schatten & kühli ond Kühligstüchli vorbereite noche cho bisch.
      Es liebs Grüessli😘

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  • Mittwoch, 2026-07-01 um  Uhr
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    Wo liegt jetzt Weinfelden wirklich, am Bodensee oder vielleicht doh etwa 15 km davon entfernt? URI, die Storen funktionieren halt nach dem Prinzip U = R + I.

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